Öko-Landwirtschaft ist auf dem aufsteigenden Ast


Landwirtschaft

Ministerin Höfken: Ökolandbau in Rheinland-Pfalz hat Zukunft

Mainz, 03.12.13. Ökolandbau in Rheinland-Pfalz hat Zukunft. Auf dem 14. Fachtag zum Ökologischen Landbau in Bad Kreuznach kündigte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken am Dienstag an, dass die Landesregierung den biologischen Anbau von Lebensmitteln in der EU-Förderperiode ab 2014 weiter schwerpunktmäßig unterstützen werde. „Rheinland-Pfalz hat beim Kampf um die Verteilung der EU-Agrarfördermittel erreicht, dass die bäuerlichen Betriebe künftig insgesamt mehr Förderung erhalten sollen. Davon profitieren auch unsere Biobetriebe“, betonte Höfken. Große Chancen für die rheinland-pfälzische Landwirtschaft sehe sie darin, dass die Nachfrage nach Biolebensmitteln in Deutschland steige und bei weitem nicht durch die heimische Produktion gedeckt werden könne. „Der Ökolandbau kommt ohne Pestizide und mineralische Düngemittel aus, beachtet eine vielfältige Fruchtfolge, hält Tiere artgerecht und wirtschaftet ressourcenschonend“, erklärte Höfken. Damit sei er ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Landwirtschaft, die im Einklang mit Umwelt, Tieren und Natur gute Lebensmittel erzeuge. Im Mittelpunkt der Fachtagung in Bad Kreuznach, die das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) veranstaltete, standen die politischen Rahmenbedingungen des Ökolandbaus sowie die Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher. „In Rheinland-Pfalz ist der Ökolandbau auf dem aufsteigenden Ast, auch weil die Landesregierung die Fördersätze angepasst hat“, so Höfken. Von 2011 auf 2012 sei die ökologisch bewirtschaftete Fläche um 9,3 Prozent auf 44.200 Hektar angewachsen. Um den Ökolandbau in Rheinland-Pfalz weiter voran zu bringen, unterstütze das Land auch Vermarktungsinitiativen der Biobauern und biete fundierte Beratung, Forschung, Versuchswesen sowie Ausbildung an. Beispielsweise habe man den Lehr- und Versuchsbetrieb in Bad Kreuznach auf ökologischen Weinbau umgestellt. „Jetzt kommt es darauf an, dass unsere Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter diese Möglichkeiten nutzen“, betonte Höfken: „Von ökologisch und regional erzeugten Lebensmitteln profitieren neben der heimischen Landwirtschaft und der gesunden Ernährung auch Umwelt und Klima.“ Sie verwies auf die Kampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“, mit der die Landesregierung für eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln werbe.

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