Hochwasserschutzpartnerschaft nördlicher Mittelrhein


Hochwasserschutz Kommunen am Mittelrhein sorgen mit Hochwasserpartnerschaft vor Mainz, 09.12.13 „Solidarität wird am Rhein groß geschrieben. Die Hochwasserpartnerschaft ‚Nördlicher Mittelrhein‘ zeigt, wie sich Kommunen am Rhein erfolgreich gemeinsam gegen Hochwasser wappnen“, sagt Umweltministerin Ulrike Höfken bei einer Veranstaltung mit den Vertretern der Partnerkommunen, die nach zwei Jahren Hochwasserpartnerschaft gemeinsam Bilanz ziehen. „Wir können Hochwasser nicht verhindern, aber wir können durch Vorsorge und angepasste Planung größere Schäden vermeiden“, sagte Höfken. Deshalb gehören zum Konzept der Landesregierung neben dem Bau von Hochwasserschutzanlagen auch Vorsorgemaßnahmen, die in den Hochwasserpartnerschaften erarbeitet werden. Am runden Tisch thematisieren die Kommunen dabei Hochwasserfrühwarnung, natürlichen Wasserrückhalt oder hochwasserangepasstes Bauen und Sanieren. „Auf diesem Gebiet sind wir in Rheinland-Pfalz Vorreiter. Es gibt bereits 20 Hochwasserpartnerschaften im Land“, so Höfken. Die Menschen am Mittelrhein sind besonders hochwassererprobt, denn anders als am Oberrhein können hier keine durchgehenden Deiche gebaut werden. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder mehr oder weniger große Überschwemmungen. Die Hochwasserpartnerschaft ‚Nördlicher Mittelrhein‘ hat im Herbst 2011 mit der Arbeit begonnen und entwickelte und beschloss Maßnahmen wie zum Beispiel durch die Entwicklung von Verkehrskonzepten bei Hochwasser, kommunale Alarm- und Einsatzpläne und Frühwarnsystemen oder die Aufstellung örtlicher Hochwasserschutzkonzepte wie für die Gemeinde Leutesdorf. Mitglieder sind die Kommunen am unteren Mittelrhein auf der links- und rechtsrheinisch von Koblenz bis zur nördlichen Landesgrenze. Das Land Rheinland-Pfalz berät und unterstützt die Hochwasserpartnerschaft bei ihren Aktivitäten. „Unser Ziel ist, vom Hochwasser bedrohte Städte und Gemeinden am nördlichen Mittelrhein dazu zu bewegen, den Hochwasserschutz zum Thema zu machen, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und die öffentliche und private Eigenvorsorge in Gang zu setzen“, sagte Höfken. „Die Hochwasserkatastrophen an Donau und Elbe in diesem Frühjahr haben gezeigt, dass Extremhochwasser jederzeit möglich sind. Auch wenn wir am Rhein weitgehend verschont geblieben sind, ähnliches kann auch bei uns passieren. Dafür müssen wir Vorsorge treffen“, sagte die Ministerin und ermunterte in der Veranstaltung die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: „Nehmen Sie den Hochwasserschutz in Ihrer Gemeinde in die Hand und nehmen Sie dafür unsere Hilfe in Anspruch.“ Das Land habe in den letzten 20 Jahren als vergleichsweise kleines Land rund 900 Millionen Euro in Hochwasserschutzanlagen und -vorsorgemaßnahmen investiert „Und wir werden in diesem Sinne weiter machen: „Hochwasserschutz ist und bleibt ein Schwerpunkt der Landesregierung“, versicherte die Ministerin. nördlicher Mittelrhein, Hochwasserschuttz, Kommunen, Lad, Ulrike Höfken

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