Rheinland-Pfälzische Betriebsprüfer Fit und Erfolgreich


Steuern Betriebsprüfung in Rheinland-Pfalz gegen den Bundestrend Mainz, 18.12.13 In Rheinland-Pfalz ist das Verhältnis von Betriebsprüfern zur Betriebszahl praktisch unverändert geblieben. Darauf wies heute das rheinland-pfälzische Finanzministerium hin. „Die Zahl der Betriebsprüfer in Rheinland-Pfalz ist im Verhältnis zur Entwicklung der Gesamtzahl der Betriebe im Zeitraum von 2006 bis 2011 nicht gesunken“, sagte Finanzminister Carsten Kühl. Das Magazin „Der Spiegel“ hatte am Montag mit dem Verweis auf einen vertraulichen Mehrjahresvergleich des Bundesfinanzministeriums gemeldet, einer steigenden Zahl von Unternehmen stehe eine sinkende Zahl von Betriebsprüfern gegenüber. Danach stieg die Zahl der Betriebe bundesweit von rund 7,34 Millionen auf knapp 8,6 Millionen. Die der Betriebsprüfer dagegen sei um insgesamt 500 geschrumpft. „Unsere Zahlen zeigen einen anderen Trend. Außerdem stiegen die Mehrergebnisse von 422,7 Millionen in 2006 auf rund 565 Millionen Euro in 2011. Pro eingesetztem Prüfer entspricht dies in etwa 705.000 Euro in 2006 und knapp 1,2 Millionen Euro in 2011“, sagte Kühl. Auch was den Prüfungsturnus angehe, prüften die rheinland-pfälzischen Finanzämter im Vergleich zum Bundesdurchschnitt zeitnäher. Werden laut „Spiegel“ mittelgroße Betriebe im Bundesdurchschnitt nur alle 15 Jahre geprüft, so sei dies in Rheinland-Pfalz alle 11 Jahre der Fall. „Dass Betriebsprüfer zeitlich näher zum aktuellen Wirtschafsjahr die steuerlich relevanten Daten prüfen, stößt auch bei vielen Unternehmen auf ein positives Echo und hat für die Betriebe große Vorteile: Die zu prüfenden Wirtschaftsjahre sind den Mitarbeitern der Unternehmen noch präsent, die Zinslast der Unternehmen, die bei Nachzahlungen für weiter zurückliegende Jahre höher ausfällt, reduziert sich stark und die Rechts- und Planungssicherheit der Betriebe wird deutlich erhöht“, so der Minister. „Der gesamten rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung ist ein Lob zu machen. Sie ist eine zuverlässige Stütze unseres sozialen Gemeinwesens.“ Carsten Kühl

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