Total vernetzter OP für Kindechirurgie an Uniklinik


Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz nimmt neuen High-Tech-OP-Saal in Betrieb Künftig noch sicherere und präzisere Operationen möglich Mainz, 18.12.13 , ok Die Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz erhält einen neuen Hightech-OP-Saal. Damit lassen sich noch sicherere und präzisere Operationen durchführen, denn im neuen OP-Saal sind konventionelle chirurgische Technik und modernste medizinische Software eng miteinander verknüpft, alle OP-Geräte untereinander vernetzt, und die Kommunikation innerhalb des OP-Teams wird auf Basis aktuellster Technologie entscheidend vereinfacht. Die Anschaffungs- und Installationskosten für den neuen Hightech-OP belaufen sich auf rund 520.000 Euro. Sterntaler e.V., der Verein zur Förderung der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz, hat die Anschaffung mit 263.000 Euro unterstützt. „Für die Kinderchirurgie der Universitätsmedizin bedeutet die Anschaffung dieses High-Tech-OP-Saals einen echten Zugewinn. In diesem OP-Saal können unsere hochqualifizierten Chirurgen ihr Können noch besser anwenden, denn die OP-Ausstattung ermöglicht weit präziseres Arbeiten. Das macht die Operationen für unsere Patienten noch sicherer“, ist der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, überzeugt und ergänzt: „Dem Verein Sterntaler gebührt mein herzlicher Dank für diese großzügige finanzielle Unterstützung.“ „Die Kinderchirurgie ist mit ihren klaren Stärken, beispielsweise in der minimal-invasiven Chirurgie, gut aufgestellt. Mit dem OP-Saal, der sich auf dem neusten Stand der Technik befindet, gewinnen vor allem Eltern noch mehr Sicherheit und das gute Gefühl, dass ihre Kinder hier in guten und professionellen Händen sind. Gleichzeitig ist der neue OP eine Bereicherung für die Ausbildung angehender Medizinerinnen und Mediziner. Dem Dank an den Verein Sterntaler, der diese Anschaffung möglich gemacht hat, möchte ich mich ausdrücklich anschließen“, so Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. Der Vorsitzende des Sterntaler e.V., Lothar Dressel, sagt: „Der heutige Tag der offiziellen Übergabe des neuen High Tech-OP’s ist ein guter Tag für alle Kinder, die in der kinderchirurgischen Klinik operiert werden müssen. Es ist auch ein bedeutender Tag für den Sterntaler e.V., denn über viele Jahre haben wir Spendengelder für dieses Projekt zurückgestellt und nun, endlich, konnte es verwirklicht werden! Wir danken allen Menschen, die uns mit ihren teilweise sehr großzügigen Spenden in die Lage versetzt haben, eine so große Summe zur Verfügung zu stellen.“ Dass die Prozesse innerhalb des OP-Teams künftig noch reibungsloser ablaufen und sich insgesamt der Workflow verbessert, dessen ist sich der kommissarische Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, PD Dr. Salmai Turial, sicher: „Im OR1 kann das OP-Team bei komplexen Operationen verschiedene Monitore bestmöglich positionieren. Dadurch können die Operateure zu jedem Zeitpunkt alle relevanten Informationen im Blick behalten. Konkret lassen sich auf jedem einzelnen Bildschirm alle vorhandenen Videoquellen, magnetresonanztomographische (MRT) oder computertomographische (CT) Bilder sowie endoskopische Kamera oder OP-Leuchten darstellen.“ Die Kommunikation innerhalb des OP-Teams werde sich ebenfalls verbessern, so Dr. Turial. Denn der operierende Arzt könne während einer Operation jederzeit und nach Bedarf mit der chirurgischen Leitung live kommunizieren und Bilder aus dem OP-Saal übertragen. Vielversprechend ist laut Dr. Turial auch die integrierte Videokonferenz, die Live-Übertragungen aus dem OP-Saal für Lehrzwecke, Kongresse und Veranstaltungen ermöglicht. zugutekommen. Norbert Pfeiffer, Doris Ahnen

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