Elektra – kein Trauerspiel, sondern Verbesserung im Nahverkehr der Großregion


Mobilität Wirtschaftsministerin Lemke fördert Mobilitätskonzept ELEC’TRA für die Großregion mit 137.500 Euro Mainz, 20.12.13 In der Großregion rund um Trier, Merzig, Saarbrücken, Thionville und Luxemburg gibt es circa 210.000 Berufspendler, Tendenz seit Jahren steigend. Um das hohe Verkehrsaufkommen zu reduzieren, startet die Technische Universität Kaiserslautern das Projekt ELEC’TRA. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke fördert das Vorhaben mit 137.500 Euro. „Die vielen Pendler zeigen, dass die Großregion zusammenwächst und wirtschaftlich boomt. Mit ELEC’TRA möchten wir versuchen, den Berufsverkehr klimaschonend zu gestalten. Das ist moderne Mobilitäts- und Infrastrukturgestaltung, die Emissionen einspart, eine wirtschaftliche Nutzung des ÖPNV gewährleistet und den Pendlern einen stressfreien Weg zur Arbeit ermöglicht“, so Lemke. Ziel des Vorhabens ist es, die Anzahl der Privat-Pkw im Pendlerverkehr zu reduzieren. Elektromobilität spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie CarSharing-Modelle oder so genannte „e-Hubs“, das sind Orte, an denen sich Pendler zum CarSharing (Pendlerparkplätze) treffen und an denen Elektroautos aufgeladen werden können. Dazu werden Pendler und Betriebe der Großregion befragt und ein Mobilitätskonzept entwickelt. Ergebnisse liegen vorrausichtlich Ende 2014 vor. Die Folgen des hohen Individualverkehrs sind vor allem in der Stadt Luxemburg Staus auf den Ein- und Ausfallstraßen sowie akuter Parkplatzmangel, ebenso ist der ÖPNV in der Hauptverkehrszeit überlastet. In der Schwachverkehrszeit wiederum werden weniger Fahrzeuge im ÖPNV gebraucht, ein Großteil steht unwirtschaftlich auf den Betriebshöfen. Der Fokus des Projektes liegt auf den Achsen „Metz – Thionville – Luxemburg“, „Luxemburg – Trier“, „Merzig – Luxemburg“, „Saarbrücken – Forbach – Sarreguemines“. Neben der TU Kaiserslautern sind außerdem das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) aus Saarbrücken, das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur des Großherzogtums Luxemburg, das Öffentliche Forschungszentrum Henri Tudor aus Luxemburg sowie der Generalrat des Départements Moselle aus Metz beteiligt. Auch der Verkehrsverbund des Großherzogtums Luxemburg, das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur von Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes sind Partner. Dar-Sharing, Elektromobilität, Eveline Lemke

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