Tourismus fast auf Vorjahresniveau


Tourismus von Januar bis Oktober 2013 Weniger Übernachtungen bei leichtem Gästeplus Bad Ems, 23.12.13 Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche konnte in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres nahezu an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten in der Zeit von Januar bis Oktober knapp 7,3 Millionen Gäste im Land. Das waren 0,6 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Besucher blieben im Durchschnitt fast 2,7 Tage und buchten insgesamt 19,5 Millionen Übernachtungen. Das war ein Prozent weniger als im Zeitraum von Januar bis Oktober 2012. Tourismusregionen In drei Regionen – Rheinhessen, Rheintal und Ahr – entwickelten sich sowohl die Gäste- als auch die Übernachtungszahlen positiv. Drei Regionen – Mosel-Saar, Hunsrück und Naheland – verzeichneten hingegen Rückgänge. In der Pfalz blieb das Gäste- und Übernachtungsaufkommen nahezu unverändert. Die Gebiete Westerwald-Lahn und Eifel registrierten zwar ein höheres Gästeaufkommen, die Zahl der Übernachtungen ging jedoch zurück. Betriebsarten Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den einzelnen Betriebsarten. Pensionen, Hotels garnis und Hotels verbuchten Zuwächse bei Gästen und Übernachtungen. In Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, in Gasthöfen, in Ferienzentren sowie in Jugendherbergen und ähnlichen Einrichtungen gingen beide Werte zurück. In den Privatquartieren und gewerblichen Kleinbetrieben sowie in Ferienwohnungen und Ferienhäusern stiegen die Gästezahlen bei sinkenden Übernachtungszahlen. Herkunft Fast 5,7 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das waren 0,8 Prozent mehr als in den ersten zehn Monaten 2012. Die Zahl ihrer Übernachtungen ging um 0,6 Prozent leicht auf über 15,1 Millionen zurück. Jeder fünfte Gast (1,6 Millionen / minus 0,3 Prozent) kam aus dem Ausland. Sie buchten gut 4,3 Millionen Übernachtungen (minus 2,2 Prozent). Unter den Gästen aus dem Ausland bilden die Niederländerinnen und Niederländer traditionell die mit Abstand größte Gruppe. Sie buchten im Zeitraum von Januar bis Oktober über 1,8 Millionen Übernachtungen (minus fünf Prozent). Auf Rang zwei folgten die Gäste aus Belgien mit 783.000 Übernachtungen (minus 3,9 Prozent), an dritter Stelle Gäste aus den USA mit fast 302.000 Übernachtungen (minus 3,6 Prozent). Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)

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