Erster Schreibwettbewerb für junge Autoren mit überzeugenden PreisträgerInnen

Talente überzeugen beim Schreibwettbewerb des Landes Der 18-jährige Simeon Prasuhn aus Essenheim, Zoe Marie Roth (12) aus Enkenbach-Alsenborn, Vreda Maschner(22) aus Trier und Svenja Dreyer (20) aus Kadenbach (Westerwaldkreis) sind die Hauptgewinner eines Wettbewerbs zur Förderung von Schreibtalenten, den das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben hat. Nicht nur, dass ihre Texte in einer Anthologie veröffentlicht werden: Sie erhalten auch ein Jahr lang ein intensives Profi-Coaching. Buchturm; Bild: dpa „Wir wollen Jugendliche und junge Erwachsene, die ein ernsthaftes Interesse am literarischen Schreiben haben, dabei unterstützen, ihr Talent weiter zu entfalten“, resümierte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die Zielsetzung des Wettbewerbs. Sie hob die große Resonanz hervor, welche die Erstauflage gefunden habe. „Uns haben 80 Bewerbungen erreicht; viele davon in einer erstaunlich guten Qualität“, sagte sie. Dank sagte sie Lehrerinnen und Lehrern, die Schülerinnen und Schüler gezielt auf diese Fördermaßnahme angesprochen hätten: „Das hat viele von ihnen ermutigt, sich dem Wettbewerb zu stellen.“ Mit den eingesandten Texten aus den Bereichen Prosa und Lyrik haben sich die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Dr. Ruth Johanna Benrath, Annegret Held, Ken Yamamoto und Stefan Gemmel intensiv befasst. Sie wählten die vier Hauptgewinner aus und darüber hinaus 19 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 23 Jahren, deren Texte nun ebenfalls in einer Anthologie veröffentlicht werden sollen. Das Kulturministerium beabsichtigt, sie im kommenden Jahr herauszugeben. „Ich bin Frau Held, Frau Dr. Benrath, Herrn Yamamoto und Herrn Gemmel sehr dankbar dafür, dass sie bereit sind, nun ein Jahr lang mit den von ihnen ausgewählten Talenten intensiv zusammenzuarbeiten. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich“, erklärte die Ministerin. Den jungen Talenten biete sich eine große Chance, von den Profis zu lernen. „Nach meinem Eindruck ist das ein ungewöhnlicher und nachhaltig wirkender Preis, der unmittelbare Auswirkungen aufs eigene Schreiben hat“, ergänzte sie. Zoe Marie Roth aus Enkenbach-Alsenborn hätte aus formalen Gründen eigentlich von der Wettbewerbsteilnahme ausgeschlossen werden müssen, da sie erst im Januar das Mindestalter von 13 Jahren erreicht; die Jurorinnen und Juroren hatten jedoch unisono darauf bestanden, dass die junge Schülerin unter die Preisträger gehöre, weil ihr Talent ganz und gar außergewöhnlich sei. Betreut wird Zoe Marie Roth von Anne-gret Held. Simeon Prasuhn hat Ruth Johanna Benrath als Mentorin, Vreda Maschner Ken Yamamoto als Mentor und Svenja Dreyer Mentor ist Stefan Gemmel. Linkpfeil

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