Bio boomt in USA und Rheinland-Pfalz


Bio-Boom in USA

Köln/Mainz, 07.01.14. Der Deutschlandfunk strahlte am gestrigen Abend eine Sendung über den Bio-Boom in den USA aus. Demnach erzielen regional erzeugte Bio-Lebensmittel einen hohen Abverkauf und die Wachstumsraten für diesen Markt liegen bei 10%. Gerade im Osten der USA, wie in Vermont, ist neben dem angestiegenen Verkauf frischer Bio-Lebensmittel auch eine Koch- und Backwelle entstanden. Auch in New-York schiessen immer mehr Bio-Wochenmärkte auf den Plätzen der Stadt in die Luft. Der Bio-Boom führt dazu, daß als „Organic“ bezeichnete Bio-Lebensmittel bereits auch das Hundefutter erreicht haben. Im müden amerikanischen Lebensmittel-Filial-Handel ist mit den Bio-Ketten eine neue, starke Konkurrenz entstanden. Lediglich im mittleren Westen der USA, dem Bibelgürtel, florieren industriell erzeugte Lebensmittel aus industrieller Landwirtschaft weiter. Ansonsten streben die jungen, biobewußten Konsumenten, dem europäischen Beispiel, das sie in Interviews loben, nach. Die Landwirtschaftspolitik der rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken liegt also voll im Trend und gilt in den USA als Leitbild. Wer sagt denn da noch, bäuerliche Landwirtschaft sei überholt?

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