Bettina Brück vehement gegen Zentralabitur


Brück: CDU in der bildungspolitischen Isolation Mainz, 03.04.14 Bettina Brück, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, erklärt anlässlich der Äußerungen der bildungspolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bettina Dickes, zur Einführung der bundesweiten Bildungsstandards für die gymnasiale Oberstufe: „Das Zentralabitur leistet keinen Beitrag zu mehr Qualität und erst recht keinen zu mehr Chancengleichheit. Ein Zentralabitur schränkt die Gymnasiallehrkraft in ihrer Konzeptionierung des Unterrichts in der Oberstufe ein. Es birgt überdies die Gefahr, dass der Unterricht in diesem Zeitraum zu einem bloßen Lernen für eine Prüfung verkommt. Der Unterricht bis zum Abitur soll zum selbständigen Lernen und Reflektieren führen, denn diese Fertigkeiten setzen die Hochschulen von ihren Studierenden zu Recht voraus. Unsere Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien verfügen über das notwendige Fachwissen, um Prüfungsaufgaben für das Abitur zu erarbeiten. Gleichzeitig stellt die oberste Schulaufsicht eine einheitliche Qualität sicher, indem sie die Aufgaben prüft und auswählt. Mit ihrer Auffassung manövriert sich die CDU in die bildungspolitische Isolation. Weder die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, noch der Philologenverband oder die Schulleitungen der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen wollen ein Zentralabitur. In Rheinland-Pfalz hat es sich bewährt, Bildungspolitik mit und nicht gegen die Betroffenen zu machen.“ Hochschule, Bettina Brück, SPD

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