Bundesinnenministerium wählt Landkreis und Verbandsgemeinde aus RLP als Musterkommunen für E-Government aus


Kommunen / IT

Heike Raab: Digitalisierung macht Verwaltungen bürgerfreundlicher

Mainz, 03.04.14. Die IT-Beauftragte der Landesregierung, Innenstaatssekretärin Heike Raab, hat den hohen Stellenwert der Digitalisierung für eine bürgerfreundliche Verwaltung hervorgehoben. „E-Government erleichtert den Kontakt zwischen den Bürgern und der Verwaltung und trägt auch der demografischen Entwicklung Rechnung“, sagte Raab bei der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land, den kommunalen Spitzenverbänden, der Verbandsgemeinde Kaisersesch und dem Landkreis Cochem-Zell am Mittwoch. Hintergrund der Vereinbarung ist, dass der Kreis Cochem-Zell gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Kaisersesch als einziger Landkreis in ganz Deutschland für die Teilnahme am Pilotprojekt „E-Government“ des Bundesinnenministeriums ausgewählt wurde. Ziel ist, alle Kommunen im Kreis in ein ganzheitliches E-Government einzubinden, damit Behördengänge künftig digital erledigt werden können. Die Erfahrungen aus dem Landkreis Cochem-Zell können dann als Blaupause für weitere Kommunen in Rheinland-Pfalz dienen und in die E-Government-Strategie des Landes eingebunden werden. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern den Umgang mit Verwaltungen so einfach wie möglich gestalten. Dass dabei die Kommunen eine besondere Rolle spielen, liegt auf der Hand, schließlich verzeichnen sie die meisten direkten Bürgerkontakte“, betonte Staatssekretärin Raab. Kommunen könnten durch die Nutzung einheitlicher Technologien und Verwaltungsverfahren entlastet werden. Dazu leisten das nun gestartete Pilotprojekt und die Kooperationsvereinbarung einen wichtigen Beitrag. „Der Landkreis und die Verbandsgemeinde Kaisersesch entwickeln eine IT-Architektur, die wir landesweit als Vorbild für andere Kommunen nutzen wollen“, fügte Raab hinzu.

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