Eigenstromerzeugung: Lemke will auch bei Neuanlagen keine EEG-Abgabe


Unternehmen

Wirtschaftsministerin besucht Eigenstromerzeuger Papierfabrik Palm in Wörth

Mainz, 04.04.14. Anlässlich des Unternehmensbesuchs beim Papierhersteller Palm machte sich die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke erneut dafür stark, dass auch Neuinvestitionen in Eigenstrom attraktiv für die Wirtschaft bleiben sollen. „Die Bundesregierung hat auch durch unseren gemeinsamen Einsatz mit der Wirtschaft begriffen, dass die Eigenversorgung mit Strom (Eigenstrom) nicht in die EEG-Umlage fallen darf. Allerdings gilt das bislang nur für bestehende Anlagen und Nachrüstungen. Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz brauchen aber mehr – auch Neuanlagen, die Strom über hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung oder Erneuerbare Energien gewinnen, müssen von der Umlage ausgenommen bleiben. Sonst bestrafen wir innovative Unternehmen, die wie die Papierfabrik Palm seinerzeit bei der Stromerzeugung neue Wege gehen wollen. Die Papierindustrie ist energie- und damit kostenintensiv. Eigenstrom ist eine Möglichkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben. Das muss auch weiterhin für Unternehmen möglich sein.“

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