Muscheid kritisiert Julia Klöckner wegen Rentenkritik


Rente nach 45 Beitragsjahren ist verdient Mainz, 08.04.14 Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner stellt die Rente nach 45 Beitragsjahren in Frage. „Diesen Äußerungen fehlt der Respekt vor der Lebensleistung von Frauen und Männern, die 45 Jahre gearbeitet haben“, sagt Dietmar Muscheid, Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland. Julia Klöckners Warnung vor einer angeblich drohenden „Frühverrentungswelle“ gehe ins Leere. „Die Rente nach 45 Beitragsjahren ist freiwillig. „Wer danach im Betrieb bleiben will, kann das gerne tun“, sagt Dietmar Muscheid, Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland. „Wer danach aber nicht mehr arbeiten kann, weil er körperlich oder seelisch dazu nicht mehr in der Lage ist, der sollte nicht durch Abzüge von der Rente bestraft werden. Schon die Wahl des Wortes Frühverrentung zeigt den fehlenden Respekt vor der Lebensleistung dieser Kolleginnen und Kollegen.“ Muscheid weiter: „Richtig ist es, einer Verlängerung der Rente durch eine vorzeitige Entlassung entgegen zu wirken und so eine Verrentungswelle zu verhindern. Ebenso richtig ist, dass Arbeitslosenzeiten auf die Rente nach 45 Beitragsjahren angerechnet werden – so steht es auch im Koalitionsvertrag der Bundesregierung.“ Dass Klöckner die Rente nach 45 Beitragsjahren aber gegebenenfalls trotzdem scheitern lassen will, kritisiert Muscheid scharf: „Die Rente nach 45 Beitragsjahren ist keine Wohltat. Sie ist der verdiente Lohn für Frauen und Männer, die 45 Jahre im Berufsleben gestanden haben. Viele der Empfänger/-innen sind gesundheitlich gar nicht in der Lage, länger zu arbeiten. Die Rente nach 45 Beitragsjahren eignet sich nicht als Spielwiese für Profilierungsversuche.“ Dietmar Muscheid

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