Weniger Arbeitnehmer krankgeschrieben

Weniger krank: Sinkender Krankenstand entlastet rheinland-pfälzische
Wirtschaft

Krankenstand sinkt im 1. Halbjahr 2014 um 0,3%-Punkte

Erstmals seit dem historischen Tiefstand im Jahr 2006 sinkt der
Krankenstand im ersten Halbjahr 2014 in Rheinland-Pfalz auf 5,6%. Zu
diesem Ergebnis kommt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die
Gesundheitskasse nach der Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten der
AOK-versicherten Beschäftigten für das erste Halbjahr 2014. Im
vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag der Krankenstand noch bei 5,9%.
Der Krankenstand macht deutlich, wie groß der Anteil der Arbeitszeit
ist, der durch die Arbeitsunfähigkeit von Mitarbeitern im Betrieb
verloren geht. Er wird auf der Basis von Kalendertagen berechnet, wobei
Schwangerschaften und Kinderkrankengeldfälle nicht berücksichtigt werden.

Die Belastungen sind unterschiedlich verteilt: In den einzelnen Branchen
zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede bei den Fehlzeiten. So liegt
der Krankenstand im Baugewerbe mit 6,4% und im Verkehr und
Nachrichtenübermittlung mit 6,2% deutlich über dem Durchschnitt.
Andere Bereiche wie das Kredit- und Versichertengewerbe wiesen mit einem
Krankenstand von 3,3% hingegen niedrige Fehlzeiten auf.

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse engagiert sich
seit Jahren im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. „Wir
unterstützen die rheinland-pfälzischen Unternehmen mit zahlreichen
Initiativen, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Arbeitnehmer
dienen“, so Frau Dr. Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK. Die AOK
bietet den Betrieben individuelle Analysen zum
Arbeitsunfähigkeitsgeschehen an, unterstützt sie bei Projekten zum
Betrieblichen Gesundheitsmanagement, organisiert betriebsspezifische
Seminare und Kurse zur Betrieblichen Gesundheitsförderung, auch speziell
für Führungskräfte. Darüber hinaus organisieren die AOK Projektleiter
für Betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK Gesundheitstage in
Betrieben und vieles mehr.

Psychische Erkrankungen sind weiterhin auf dem Vormarsch.
Neben dem Anstieg von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des
Bindegewebes steigen vor allem die psychischen Erkrankungen weiter an.
Die rheinland-pfälzische Wirtschaft kosteten die Ausfalltage wegen
psychischen Erkrankungen im 1. Halbjahr 2014 rund 95 Mio. Euro. Für
diese Berechnung wurde der Minimalwert von 200 € je Ausfalltag
zugrundegelegt.

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