Drittes Zelt für Asylsuchende auf Flughafen Bitburg belegt


AfA belegt drittes Zelt auf Flugplatz Bitburg

Ab heute belegt die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Trier auf dem Bitburger Flugplatz ein drittes Unterkunftszelt, das 125 Flüchtlingen Platz bietet. Seit Anfang Juli stehen bereits 250 Plätze in zwei Zelten auf dem Gelände zur Verfügung. Deren Kapazität ist inzwischen jedoch ausgeschöpft. „Die Zelte sind und bleiben eine Notfallmaßnahme, die nicht zur Regel werden darf. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Flüchtlinge in festen Gebäuden unterzubringen, damit ihr Aufenthalt in den vorübergehenden Unterkünften so kurz wie möglich bleibt“, erklärt Integrationsstaatssekretärin Margit Gottstein. Die für die Erstaufnahme zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) verzeichnet täglich rund 200 Neuzugänge, die in den AfAs in Trier und Ingelheim untergebracht werden. „Wir sind uns der hohen Belastung der Asylsuchenden, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Erstaufnahmeeinrichtungen bewusst. Sobald wir die beiden neuen AfAs in Kusel und Hermeskeil im Herbst eröffnen, erwarten wir eine Entspannung der Situation“, so Gottstein weiter. Das Integrationsministerium ist außerdem in Gesprächen zur Einrichtung einer zeitlich befristeten Außenstelle der AfA Ingelheim in Meisenheim, und es prüft kontinuierlich weitere Standorte, ob sie sich für die Unterbringung von Flüchtlingen eignen.

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