Malu Dreyer besucht ländliche Regionen und macht auf Leuchtturm-Projekte aufmerksam


Sommerreise Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Stärkung des ländlichen Raumes und Bewältigung des demografischen Wandels sind Daueraufgaben für alle Ressorts Der Blick auf das Leben im ländlichen Raum und die Bewältigung des demografischen Wandels in Rheinland-Pfalz stehen im Mittelpunkt der Sommerreise von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die sie an sieben Tagen zwischen dem 17. August bis dem 1. September in alle Regionen des Landes führe wird. „Rheinland-Pfalz hat neben den großen Zentren Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserlautern oder Ludwigshafen zwar auch viele mittlere und kleinere Städte, aber in den überwiegenden Teilen des Landes liegen viele malerische Dörfer und Gemeinden. Den demografischen Wandel müssen wir im ganzen Land bewältigen – in den Großstädten ebenso wie im ländlichen Raum“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bei ihrer Sommerreise will sie Beispiele aus ländlichen Regionen und aus Städten sammeln, sich Projekte ansehen und vor Ort informieren. „Ich möchte viele Menschen treffen, mit ihnen ins Gespräch kommen und mir natürlich auch weitere Anregungen für die politische Arbeit mit nach Mainz nehmen“, so die Ministerpräsidentin. „Rheinland-Pfalz ist ein erfolgreiches, lebenswertes und vielfältiges Bundesland – mit schönen Städten, wunderbaren Landschaften und liebenswerten Dörfern. Es hat eine international wettbewerbsfähige Industrie, innovative kleine und mittlere Unternehmen, erfolgreiche Start-Ups, ein traditionell starkes Handwerk, eine moderne Land-, Wein- und Forstwirtschaft und leistungsstarke Hochschulen“, beschreibt Ministerpräsidentin Malu Dreyer die aktuelle Situation. Der Startschuss für ihre Sommerreise fällt am Montag, 17. August. Zunächst steht ein Besuch der Gemeinde Herrstein (Landkreis Birkenfeld) an der Deutschen Edelsteinstraße auf dem Programm. Herrstein ist anerkannte Dorferneuerungsgemeinde. Bernkastel-Kues und Wittlich sind weitere Stationen des ersten Tages. Am Mittwoch, 19. August, ist die Ministerpräsidentin in Begleitung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig unterwegs. Ein Wohnprojekt in Oberfell, eine Kindertagesstätte in Lahnstein und ein Wohnstift in Bingen stehen auf dem Besuchsprogramm. Städtebauliche und umweltpolitische Aspekte stehen am dritten Besuchstag am Montag, 24. August, im Mittelpunkt. Mainz, Bretzenheim/Nahe Nieder-Olm und Nierstein sind unter anderem Stationen. An diesem Tag geht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf Sommerreise. Flomborn (Landkreis Alzey-Worms), Einselthum (Donnersbergkreis) und Kirchheimbolanden sind die Reiseziele am Dienstag, 25. August. In diesen Orten erhält die Ministerpräsidentin umfassende Einblicke in Ortskerngestaltungen, Städtebauprogramme und Bürgeraktivitäten. Die Verbandsgemeinde Kandel im Landkreis Germersheim und Klingenmünster (Kreis Südliche Weinstraße) stehen am Mittwoch, 26. August, auf dem Programm. Unter anderem besucht die Ministerpräsidentin den neuen Dorfladen in Freckenfeld, den Abenteuerpark Kandel, den Integrationsbetrieb Stiftsgut Keysermühle und die Parkanlagen am Klingbach. Gesundheit, Pflege sowie Fragen und Beispiele zu den Herausforderungen des demografischen Wandels bilden Schwerpunkte am Donnerstag, 27. August. Ministerpräsidentin Malu Dreyer begleitet an diesem Tag Sigmar Gabriel. Stationen sind die Tagespflegeinrichtung des ASB in Mainz-Bretzenheim, die Universitätsmedizin Mainz, die Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbegehrende in Ingelheim, das Gesundheitszentrum Glantal in Meisenheim und die Rheinhessen-Fachklinik Alzey. Hahnheim im Landkreis Mainz-Bingen und Obrigheim (Kreis Bad Dürkheim) stehen am letzten Besuchstag der Sommerreise auf dem Plan. Unter anderem geht es um Ideen für ein neues Wohnprojekt und um Ortskerngestaltung. „In vielen Dörfern und Kommunen gibt es beispielhafte Aktivitäten zur Gestaltung des demografischen Wandels. Unsere Aufgabe ist auch, für gute Projekte im Land zu werben und diese zur Nachahmung zu empfehlen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Gut Leben in Rheinland-Pfalz“ sei nicht einfach ein Schlagwort, sondern Programm für die politische Arbeit. Rund drei Viertel der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer lebten außerhalb der kreisfreien Städte. „Landespolitik in Rheinland-Pfalz ist somit immer auch Politik für die ländlichen Räume. Dies gilt für alle Politikbereiche. Die Stärkung des ländlichen Raumes ist eine Daueraufgabe für die Arbeit aller Ressorts“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für die rheinland-pfälzische Landesregierung sei es genauso wichtig, dass die ländlichen Räume als attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten für junge Menschen, Fachkräfte und Familien erhalten blieben. „Nur wenn uns dies gelingt, können wir auf Dauer auch ein lebendiges, junges und dynamisches Land bleiben.“ Dorferneuerung, Infrastruktur, Malu Dreyer

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.