Lemke besucht Flüchtlingsnetzwerker in Trier


Lemke: Flüchtlingsnetzwerker und Betriebe leisten wichtige Integrationsarbeit Die Flüchtlingsnetzwerker sind ein Projekt von Wirtschaftsministerium, Handwerkskammern und der Bundesagentur für Arbeit in Rheinland-Pfalz. Wirtschaftsministern Eveline Lemke hat heute bei der Firma Dietsch und Greinert in Trier einen jungen syrischen Flüchtling getroffen, der dort eine Einstiegsqualifizierung zum Anlagenmechaniker macht. Vermittelt wurde die Stelle von einem Flüchtlingsnetzwerker. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat sich heute in Trier über die Arbeit der Flüchtlingsnetzwerkerinnen und -netzwerker informiert. Sie helfen dabei, Praktikums- und Ausbildungsstellen für junge Flüchtlinge zu finden. In diesem Zusammenhang besuchte Lemke die Firma Dietsch und Greinert in Trier und traf den 32-jährigen Syrer Wassim Assi (seit 2014 in Deutschland), der dort nach erfolgreichem Praktikum nun seit Januar 2016 eine Einstiegsqualifizierung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolviert. Vermittelt wurde die Stelle von Jürgen Rauschenbach, einem von insgesamt 16 Flüchtlingsnetzwerkerinnen und -netzwerkern der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern (HWKn). Lemke: „Die Flüchtlingsnetzwerkerinnen und -netzwerker sind entscheidend für die Integration der jungen Menschen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Sie nehmen ihnen die Ängste vor der manchmal komplizierten Bürokratie und stellen Kontakte zu Betrieben her. Auch die Firma Dietsch und Greinert ist ein Vorbild. Sie gibt Herrn Assi die Chance, einen Beruf zu erlernen, auch wenn sprachliche Barrieren den Ausbildungsweg für beide Seiten ab und an sicherlich etwas komplizierter machen. Aber: ohne Anstrengung auf beiden Seiten wird die Integration nicht gelingen.“ An dem Gespräch mit Ministerin Eveline Lemke nahmen Wassim Assi (Praktikant/Flüchtling aus Syrien), Jürgen Rauschenbach (Flüchtlingsnetzwerker der HWK Trier), Dr. Manfred Bitter (Hauptgeschäftsführer HWK Trier), Edeltraud Nikodemus (Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier), Christian Wartha und Elmar Schlösser (Geschäftsführer Dietsch + Greinert) sowie Ali Chouider (Geselle Dietsch + Greinert) teil. Die „Flüchtlingsnetzwerker“ sind ein gemeinsames Projekt der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und des Wirtschaftsministeriums. Die Netzwerker unterstützen junge Flüchtlinge, die nicht schulpflichtig und bis 35 Jahre sind, bei dem Suchen und Finden einer Praktika- oder Ausbildungsstelle. Dazu bauen die Flüchtlingsnetzwerker beispielsweise ein Netzwerk zwischen den Ausbildungsbetrieben und den ehrenamtlichen Organisationen der Flüchtlingshilfe auf und beraten beide. Sie erläutern den Flüchtlingen sowie deren Eltern das duale Ausbildungssystem insbesondere im Handwerk. Zudem unterstützen sie die jungen Flüchtlinge bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und begleiten diese auch zum Bewerbungsgespräch.

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