Kreativsonar für innovative Unternehmen verliehen


Kreativwirtschaft Staatssekretäre Becht und Barke verleihen Kreativsonar Der rheinland-pfälzische Staatssekretär Andy Becht hat heute den von Rheinland-Pfalz und dem Saarland gemeinsam ausgelobten Kreativsonar an zwei rheinland-pfälzische und zwei saarländische Unternehmen vergeben. Außerdem wurden sechs weitere Kreativprojekte ausgezeichnet. Die Preisträger des Kreativsonar 2016 sind gefunden. Im Rahmen der offiziellen Preisverleihung in der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) am Donnerstagabend wurden vier kreative Projekte mit einem Preis, sowie sechs weitere mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat die Auszeichnung übergeben. „Der Kreativsonar zeigt, wie lebendig die rheinland-pfälzische und saarländische Kultur- und Kreativwirtschaft ist. Die vier Gewinner haben hervorragende Unternehmensideen entwickelt – und das aus so unterschiedlichen Bereichen wie nachhaltige Mode, Sounddesign, Virtual Reality oder der Verbindung von Design und sozialem Unternehmertum“, sagte Staatssekretär Becht bei der Verleihung in Mainz. „Solch kreative Köpfe halten ein Land innovativ und dynamisch!“ Rund 30 Projekte wurden beim Kreativsonar eingereicht. Die vier Preisträger erhalten ein viermonatiges Coaching-Programm durch das kreativzentrum.saar sowie das Business Innovation Center (bic) in Kaiserslautern. „Für junge Kreative ist es eine Chance, ihr Geschäftsmodell oder ihre Idee in die Umsetzung zu bringen oder wertvolle Tipps zur Unternehmensführung zu bekommen. Außerdem profitieren sie von dem Öffentlichkeitseffekt, den wir mit dem Wettbewerb erzielen. Schlussendlich geht es auch darum, der Kreativszene unserer beider Länder ein Gesicht zu geben und sie miteinander zu vernetzen“, so der saarländische Staatssekretär Jürgen Barke. Ausgelobt wurde das Kreativsonar durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes. Durchgeführt wurde der Wettbewerb von der IMG Innovations-Management Rheinland-Pfalz. Kooperationspartner sind das kreativzentrum.saar sowie das Business and Innovation Center (BIC) Kaiserslautern. „Als Förderbank des Landes freuen wir uns, kreative Unternehmen, die ihre Geschäftsidee mit Leidenschaft und Begeisterung umsetzen, unterstützen zu können. Jedes der vier nominierten Unternehmen überzeugt durch seine individuelle Geschäftsidee, seine nachhaltige Herangehensweise und seine konzeptionelle Umsetzung“, erläuterte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Rund 27.000 Menschen sind in Rheinland-Pfalz in der Kultur- und Kreativwirtschaft in rund 10.000 Unternehmen beschäftigt bei einem Gesamtumsatz von 4,25 Milliarden Euro. In der saarländischen Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren 2.300 Unternehmen und ca. 7.000 Arbeitsplätzen wird pro Jahr etwas mehr als 1 Milliarde Euro umgesetzt. Die 4 Gewinner: Määh in Germany | Koblenz Aus Leidenschaft für das Material und Begeisterung für die Mode; Im Mittelpunkt von MÄÄH in Germany stehen Lammfelle die auf höchstem kürschnerischen Niveau geschert, bemalt und nappiert werden. Die üblicherweise ungenutzten Felle, die ausschließlich aus der Nahrungsmittelproduktion stammen, erfahren durch kreatives Design und handwerkliche Perfektion ein Up-creating und werden zu hochwertig modischen Schuhen und Taschen verarbeitet. MediaApes GmbH | Neustadt an der Weinstraße Musikkompositionen und Produktion, verbunden mit Management und Industrie. Die MediaApes GmbH ist ein Co-Verlag mit eigenem Tonstudio, agiert als Spezialist für innovatives Soundmarketing und bietet von Jingles für Radio und TV, über Soundlogos bis hin zu komplettem Sounddesign ein breites Spektrum und viel Erfahrung. Dabei steht nicht nur der internationale Markt sondern auch die Nähe zu regionalen Unternehmen und Musikern im Fokus. Von der Pfalz in die Welt. maas_arts objects and performances | Limbach maas_arts objects and performance hat es sich zum Ziel gemacht, Produkte in einem neuen Kontext darzustellen und dadurch spannende Assoziationsketten entstehen zu lassen. Deshalb stehen in seinen Kunstwerken nicht die Produkte als solche im Vordergrund, sondern vor allem ihre ästhetischen Aspekte. Mit seinem Projekt „Sterne für …“ bringt Jochen Maas nun Designobjekte und soziales Unternehmertum in einem Geschäftsmodell zusammen und ist damit bereits über die Grenzen des Saarlandes hinaus tätig. 360-Grad-Video & Virtual-Reality | Saarbrücken 360-Grad-Video & Virtual-Reality ist ein Produkt der Aspekteins GmbH. Das interdisziplinäre Team von Informatikern, 3D-Artists, Medienwissenschaftlern und Filmschaffenden erschafft schon heute die virtuellen Welten von Morgen. Als Full- Service-Agentur bietet Aspekteins Beratung und Betreuung von der Idee und konzeptionellen Umsetzung bis hin zur Produktion von Virtual-, Augmented-, und Mixed-Reality Inhalten. Die 6 Anerkennungen: · Inklusion fängt bei Kleidung an | Neuwied Eine angeborene Behinderung, ein Unfall, eine Krankheit oder einfach das Älterwerden: Fast alle Menschen erfahren im Laufe ihre Lebens Veränderungen, die Ihnen selbst kleinste Handgriffe erschweren können. ,,Inklusion fängt bei Kleidung‘‘ an bietet einen Änderungs-und Spezialanfertigungsservice für Menschen mit speziellen Bedürfnissen und Ansprüchen. Für die Betroffenen bedeutet dies ein Stück Selbständigkeit; für ihr Umfeld eine enorme Entlastung. · Moi Dasch by Marina Furin | Pirmasens Moi Dasch, ist pfälzische Mundart und bedeutet ,,meine Tasche‘‘. Denn persönlich und ganz nach individuellem Geschmack fertigt die Designerin die Leder-Taschen für ihre Kunden an. Form, Farbe, Material und besondere Details können nach eigenen Wünschen ausgewählt und gestaltet werden – natürlich immer nach Maßgabe der Umsetzbarkeit und mit umfassender Beratung. Darüber hinaus beinhaltet Moi Dasch auch eine feste Kollektion von Handtaschen, Mappen und Gürteln. · Der König ist in der Stadt | Bruchmühlbach-Miesau Mit der König ist in der Stadt unterstützt Manfred Klein Städte und Gemeinden durch außergewöhnliche Eventideen bei der Belebung von Innenstädten. Das Projekt „Der König ist in der Stadt“ zielt darauf ab, durch eine liebevolle witzige Art, Passanten wieder bewusst auf Fachgeschäfte ihrer Stadt aufmerksam zu machen. Manfred Klein übernimmt hierbei die Erstellung von Konzept und bietet Lösungen zur Finanzierung. Mit seinen Ideen und langjährigen Gestaltungserfahrung erneuert er das komplette Stadtmarketing und biete jeder Stadt einen Mehrwert durch mehr Umsatz, mehr Shoppingfreude und mehr Lebensqualität. · Wo gibt’s was? – Unser Angebot in …| Saarbrücken „Wo gibt’s was? – Unser Angebot in…“ stärkt regionale Anbieter in strukturschwachen Regionen in Form eines crossmedialen und informativen Einkaufsführers. Hierbei erscheint im jährlichen Rhythmus eine gedruckte Image-Broschüre, die unterjährig durch Social-Media-Aktivitäten unterstützt wird. Durch das Projekt beginnen Gewerbetreibende gegenläufig zum allgemein gültigen Konkurrenzdenken, mit dem der lokale Einzelhandel um Kunden kämpft, Chancen von Kooperationen zu nutzen. Es entstehen Synergien und letztlich eine noch höhere Aufmerksamkeit bei den Konsumenten. · Le Prêt-à-Parler | Saarbrücken Fern von bloßer Theorie bietet le Prêt-à-Parler, zu deutsch ,,bereit zu sprechen‘‘, Französisch-Kurse verbunden mit außergewöhnlichen Erlebnissen. Schüler, Studenten und Erwachsene kommen so direkt und unmittelbar mit der Kultur und den Eigenheiten des Landes und der Sprache in Kontakt. Sprachkurse und Sprachaufenthalte in ungewöhnlichem Rahmen fördern so spielerisch die interkulturelle Kommunikation und einen abwechslungsreichen Erkenntnisgewinn. · LearnAlyst | Saarbrücken LearnAlyst revolutioniert Lernen. Zunächst für Kinder, später für Alle. Das Ziel ist es, Lernfortschritt darzustellen und Kindern Wissen so zu vermitteln, wie es am besten zu ihnen passt und ihnen Freude macht. Um Reichweite und Analysedaten zu generieren, entwickeln die Macher von LearnAlyst, unter dem Lable peachyapps, pädagogisch hochwertige, liebevoll gestaltete Kinder-Lernspiele für mobile Endgeräte und Computer.

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