Tagung zur Nutzung digitaler Materialien im Schulunterricht


Tagung zur Nutzung digitaler Materialien im Schulunterricht und der
zukünftigen Rolle von Schulbuchverlagen

Alte und neue Lernmedien im Vergleich: Veranstaltung am 20. Januar im
Philosophicum auf dem Campus der JGU

Die AG Bildungsmedien und das Institut für Erziehungswissenschaft der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) veranstalten am Freitag, 20.
Januar 2017
eine Tagung, die sich mit dem Einsatz von digitalen Materialien in der
Schule und der Rolle von Schulbuchverlagen befasst. Zu der Veranstaltung
mit dem
Titel „Schulbuch, Lernprogramm oder YouTube? Digitale Materialien in der
Schule und die Rolle der Schulbuch-Verlage“ werden Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler,
Lehrende und Studierende, aber auch Lehrerinnen und Lehrer von Schulen
sowie Vertreter aus der Verlagswelt erwartet. Weitere Interessenten sind
herzlich
eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung per E-Mail an
poppet@uni-mainz.de
wird gebeten. Die Veranstaltung findet im Fakultätssaal des
Philosophicums, Jakob-Welder-Weg 18, Campus der JGU statt und dauert von
9:00 bis 14:00 Uhr.

Inzwischen werden für fast alle Fächer neben den klassischen
Schulbüchern auch Simulations- und andere Lernprogramme entwickelt und
auch im Unterricht eingesetzt
– und manche Lehrer greifen sogar auf YouTube-Lernvideos zurück. Aber
was sind die jeweiligen Vorteile der alten und neuen Lernmaterialien und
Lernmedien
und wie ist die didaktische Qualität des jeweiligen Unterrichts
einzuschätzen? Viele der neuen, online verfügbaren Materialien werden
keiner Qualitätskontrolle
unterzogen oder gar von Kultusministerien zugelassen, teilweise gelangt
sogar kaum versteckte Werbung ins Klassenzimmer. Dafür sind die Videos
oft anschaulich
und kommen den Sehgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen entgegen.

Aber muss der Markt an Bildungsmedien nicht doch zwingend von
didaktischen Fachleuten produziert und die Qualität entsprechend
gesichert werden? Wie kann
man bei Materialien, die nicht wie die Schulbücher offiziell zugelassen
sind, die gut gemachten und didaktisch sinnvollen von denen
unterscheiden, die
nur scheinbar dem Lerninteresse von Schülerinnen und Schülern dienen?
Und wie steht es um das sinnliche Moment beim Lernen, das bei all den
Videos, Computerprogrammen
und Apps verloren zu gehen scheint?

Auf der Tagung werden sich neben der renommierten Schulbuchforscherin
Eva Matthes von der Universität Augsburg auch Fachdidaktiker und
Lernprogramm-Entwickler
zu diesen Themen äußern. Besonders interessant könnte der Dialog
zwischen einer Produzentin von YouTube-Videos zur englischen Grammatik
und einem Vertreter
des Klett-Verlages werden. Das detaillierte Programm ist unter
www.buchwissenschaft.uni-mainz.de/wp-content/uploads/2016/12/Flyer_Schulbuchtagung_01_2017.pdf
zu finden.

klassische Medien, Fachtagung, Uni Mainz JGU

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