DBB informiert zum Warnstreik im öffentlichen Dienst


Einkommensrunde Länder

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Einschränkungen im Winterdienst

Der dbb beamtenbund und tarifunion macht darauf aufmerksam, dass es
aufgrund von Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder in den
kommenden Tagen zu
Einschränkungen im Winterdienst kommen kann. Die Beschäftigten der
Straßen- und Autobahnmeistereien sind am Mittwoch, 8. Februar 2017,
unter anderem im
Saarland und in Schleswig-Holstein zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen,
am Donnerstag, 9. Februar 2017, in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen.

„Wir rechnen in Anbetracht der erneuten winterlichen Witterung damit,
dass es aufgrund der Einschränkungen im Winterdienst zu erheblichen
Verkehrsbehinderungen
kommen kann, und bitten die Straßenverkehrsteilnehmer um Verständnis für
unsere Warnstreikmaßnahmen sowie besondere Vor- und Rücksichtnahme“,
sagte Siegfried
Damm, stellvertretender Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission und
Bundesvorsitzender des VDStra., Fachgewerkschaft der Straßen- und
Verkehrsbeschäftigten,
am 7. Februar 2017 in Berlin. „Die Straßenwärter arbeiten Tag für Tag
unter großen Gefahren auf den Straßen und Autobahnen für die Sicherheit
aller Verkehrsteilnehmer,
während ihre Einkommen dem in keiner Hinsicht angemessen sind. Deswegen
erhöhen wir mit den Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber der
Länder, um auf
die berechtigten Forderungen der Beschäftigten aufmerksam zu machen“,
erklärte Damm.

Hintergrund

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
der Länder (TV-L) sind rund eine Million Tarifbeschäftigte der Länder
(ohne Hessen,
das nicht Mitglied der TdL ist) betroffen. Der dbb fordert ein Plus von
6 Prozent, darin enthalten: Mindestbetrag als soziale Komponente und die
Einführung
Stufe 6 ab EG 9. Auszubildende sollen 90 € mehr bekommen, außerdem
sollen alle Azubis nach erfolgreicher Ausbildung übernommen werden. Die
Tarifverhandlungen
mit der TdL werden am 16. Februar 2017 in Potsdam fortgesetzt – es ist
die vorerst letzte von drei verabredeten Verhandlungsrunden.

Mehr Informationen:
www.dbb.de/politik-positionen/einkommensrunde/einkommensrunde-2017.html

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