SGD Nord im Erfahrungsaustausch mit Betreibern und Planern von Biogasanlagen


SGD Nord im Gespräch mit Betreibern und Planern von Biogasanlagen

Auf Einladung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland Nassau trafen
sich aktuell Experten der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord
zu einem
Erfahrungsaustausch mit Betreibern und Planern von Biogasanlagen. Circa
130 Biogasanlagen werden im Norden von Rheinland-Pfalz betrieben, davon
etwa die
Hälfte im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die SGD Nord ist für alle größeren
Anlagen Zulassungs- und Überwachungsbehörde.

Am 1. Januar 2017 ist das grundlegend umgestaltete
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Insbesondere für
Betreiber von Biogasanlagen bedeutet
dies eine Umstellung. Um den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern, müssen
die Anlagenbetreiber planen, wie ihre Anlagen in Zukunft und nach
Anlaufen der
ersten EEG-Förderperiode weiter geführt werden können. Dabei spielen
auch genehmigungsrechtliche Fragen eine große Rolle.

Rund 20 Teilnehmer waren zum Erfahrungsaustausch gekommen. Im
Mittelpunkt des Gesprächs stand dabei die Rolle der Biogasanlagen im
Strommarkt der Zukunft.
Es bestand Einigkeit darüber, dass die Bioenergie unter den erneuerbaren
Energien am flexibelsten einsetzbar ist. Denn anders als bei Wind und
Sonne, kann
die Biomasse gelagert und gespeichert werden. Die Bioenergie kann somit
als Puffer dienen, wenn Windenergie und Photovoltaik-Strom nicht zur
Verfügung
stehen. Die Aufgabe der SGD Nord besteht darin, die Zulassungen dieser
Anlagen auf einen flexiblen Einsatz anzupassen. So trägt die SGD Nord
zum Fortschritt
und zur Weiterentwicklung der Energiewende bei.

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

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