Energiespeicher sind Bausteine für die Energiewende


Energiespeicher: Bausteine für die Energiewende

Der Ausschuss für Umwelt und Energie besuchte am Dienstag auf Initiative
des Abgeordneten der GRÜNEN Landtagsfraktion, Andreas Hartenfels, den
Energiepark Pirmasens, wo im letzten Jahr eine großtechnische
Biogasaufbereitungsanlage in Betrieb genommen wurde. Das innovative,
biologische „Power-to-Gas-Verfahren“ ermöglicht,
dass der überschüssige Strom aus erneuerbaren Energien langfristig im
Erdgasnetz gespeichert werden kann. Dazu erklärt der energiepolitische
Sprecher, Andreas Hartenfels:

„Die Biogasaufbereitungsanlage in Pirmasens zeigt, wie Strom- und
Wärmeproduktion mit Power-to-Gas und Biogastechnik zusammengedacht
werden können. Wenn wir nicht nur bei der Energiewende im Bereich Strom,
sondern auch in den Bereichen Wärme und Verkehr gewinnen wollen,
brauchen wir Systeme wie diese. Damit
schaffen wir es, überschüssigen Strom in Wärme zu verwandeln oder für
die E-Mobilität zu nutzen.“

Über die Potenziale der Energiewende wurde auch von Seiten der
Landesregierung berichtet. Hartenfels dazu: „Mit der zunehmenden
Eigenversorgung mit Strom
aus Erneuerbaren in Rheinland-Pfalz, aktuell sind es etwa 40 Prozent vom
gesamten Stromverbrauch, kommt den Regel- und Speicheranlagen eine
zunehmend größere Bedeutung zu. Sie helfen nicht nur dabei, den
Energiemarkt als gesamten Sektor im Land zu etablieren, sondern schaffen
auch Beschäftigung und Wertschöpfung, insbesondere im ländlichen Raum.“

Um die Entwicklung zu beschleunigen, müssen laut Hartenfels aber auch
Hindernisse und gesetzliche Rahmenbedingungen von der Bundesregierung
angegangen werden.
„Die Behandlung von Speichern als Letztverbraucher, die Streichung des
Zuschlags für die Aufbereitung von Biogas zu Biomethan und die
EEG-Umlage für die Eigenstromerzeugung sind Belastungen, welche die
Technologien bislang an ihrer Wirtschaftlichkeit scheitern lassen. Dafür
verantwortlich ist die Bundesregierung, die mit ihrer Politik
Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien ausbremst. Die Technik
ist jetzt da und sollte auch jetzt genutzt werden.“

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