Fipronil in Eiern: Landesuntersuchungsamt informiert tagesaktuell

Lebensmittelsicherheit

Fipronil in Eiern: Landesuntersuchungsamt informiert tagesaktuell

Die mit dem Insektizid Fipronil belasteten Eier sind auch in Deutschland
in den Handel gelangt. „Bisher gibt es noch keine konkreten Hinweise, ob
und welche
Betriebe in Rheinland Pfalz beliefert worden sind“, sagte
Umweltministerin Ulrike Höfken. Die europaweite Recherche der Lieferwege
dauere noch an. Das
Landesuntersuchungsamt beteilige sich an den Recherchen und bereite sich
aktiv vor. „Unsere Behörden sind für den Fall, dass belastete Eier auch
nach Rheinland-Pfalz
geliefert wurden, vorbereitet“, so Höfken weiter. Das
Landesuntersuchungsamt führt eine tagesaktuelle Übersicht über belastete
Eier, die nach Deutschland
geliefert wurden. Die Liste ist abrufbar unter:
www.lua.rlp.de

Laut niederländischen und belgischen Behörden ist ein Mittel, das zum
Beispiel für die Reinigung und Desinfektion von Ställen zugelassen ist,
in unzulässiger
Weise mit Fipronil vermischt worden. Es liegen bisher jedoch keine
Erkenntnisse vor, wie das Insektizid in das Mittel gelangt ist.

In den Niederlanden sind weitere belastete Eier auf den dortigen
inländischen Markt gelangt. Laut Medienberichten sind mittlerweile rund
180 Geflügelzuchtbetriebe
gesperrt. Die Lebensmittelkontrollbehörde NVWA rief die Niederländer
auf, bis Sonntag vollständig auf den Verzehr von Eiern zu verzichten.

Eine Übersicht über die Stempelnummern der belasteten Eier in den
Niederlanden ist abrufbar unter:
www.nvwa.nl/onderwerpen/biociden/fipronil-in-eieren/lijst-met-eicodes-waarvan-de-nvwa-adviseert-ze-niet-te-eten

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