Unterstützung regionaler Produkte bewahrt vor Fipronil-Skandal

Lebensmittelüberwachung

Fipronil in Eiern: Regionale Produkte unterstützen

„Der Skandal um fipronilbelastete Eier in Deutschland und Europa zeigt:
Die Strukturen der Geflügelwirtschaft, die durch große Tierbestände
sowie lange
Vertriebswege über zahlreiche Zwischenhandelsunternehmen geprägt sind,
erschweren eine schnelle Rückverfolgbarkeit“, erklärte
Ernährungsministerin Ulrike
Höfken. Bäuerliche Betriebe aus der Region seien hingegen ein Weg,
Vertrauen und Transparenz zu schaffen. Sie ermöglichen es den
Verbraucherinnen
und Verbrauchern, die Haltungsbedingungen vor Ort nachzuvollziehen und
die Produkte ohne eine Vielzahl von Zwischenhändlern zu erwerben, so
Höfken.

Die Kontrollen zum Einsatz von Fipronil in rheinland-pfälzischen
Legehennenbetrieben sind weitgehend abgeschlossen. Es gibt bisher keine
Hinweise auf die Verwendung
des Insektizids. „Eier aus regionaler, heimischer Erzeugung sind nach
derzeitigem Stand eine gute Wahl. Unsere Bemühungen zur Förderung der
Vermarktung
von regionalen Produkten sowie ökologisch wirtschaftender bäuerlicher
Betriebe sind aktueller denn je“, führte die Ministerin an.

Deutlich wird: Die Aufklärung der aktuellen Situation wird durch
verschlungene Lieferwege und Großstrukturen erschwert. „Wir warten
weiterhin auf ausführliche
Mitteilungen der belieferten Bundesländer, welche rheinland-pfälzischen
Betriebe fipronilbelastete Eier von dort aus erhalten haben. Erst wenn
wir umfängliche
Lieferlisten auswerten können, sind Aussagen zu den belieferten Regionen
und dem Umfang der belasteten Chargen möglich“, sagte Höfken.

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.