SPD setzt auf Dachmarke für Rheinland-Pfalz


SPD-Fraktion setzt auf Dachmarke für Rheinland-Pfalz

Im Rahmen ihrer Klausurtagung haben die Tourismuspolitiker der
SPD-Landtagsfraktion in dieser Woche Schwerpunkte der SPD-Fraktion in
der Enquete-Kommission Tourismus des Landtags erarbeitet. Dazu erklären
Nina Klinkel, SPD-Obfrau in der Enquete-Kommission, und Fredi Winter,
tourismuspolitischer Sprecher der
SPD-Fraktion:

„In den Köpfen der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ist das
Bindestrichland Rheinland-Pfalz längst zusammengewachsen, im Tourismus
herrscht leider vielerorts noch Kirchturmdenken. Um den
rheinland-pfälzischen Tourismus erfolgreich weiterzuentwickeln und
zukunftsfest aufzustellen, bedarf es
gemeinsamer Strategien und Kooperationen. Notwendig ist eine gemeinsame
rheinland-pfälzische Dachmarke, unter der sich alle Regionen versammeln
können.

Als verbindendes Element aller Regionen funktioniert eine solche
Dachmarke als Alleinstellungsmerkmal nach außen und wirkt
identitätsstiftend nach innen“,
erläutert Klinkel.

Potential für den Tourismus in Rheinland-Pfalz sieht Klinkel auch in der
Digitalisierung: „Die Verfügbarkeit von leistungsfähigem WLAN ist längst
zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Das Smartphone ist als
Reiseführer, Routenplaner und Restaurantführer auch im Urlaub immer mit
dabei. Gäste aus dem In- und Ausland erwarten ganz selbstverständlich
freien WLAN-Zugang an öffentlichen Orten, touristischen Plätzen und
nicht zuletzt in ihrer Unterkunft.

Ziel muss es sein, dass die Verfügbarkeit von freiem WLAN an
touristischen Orten und in den Städten und Gemeinden zum Standard wird.“

„Die Zukunft des Tourismus ist digital. Augmented Reality-Anwendungen
wie spezielle Apps, virtuelle Brillen oder 3D-Technik werden bei
Stadtführungen und
beim Erkunden von Sehenswürdigkeiten zukünftig verstärkt zum Einsatz
kommen. Auch für die Information über Unterkünfte und das virtuelle
Erleben von Sehenswürdigkeiten bereits vor Reiseantritt werden virtuelle
Angebote zunehmend nachgefragt werden. Durch eine bessere Vernetzung der
Tourismuswirtschaft mit rheinland-pfälzischen
Hochschulen und der Kreativwirtschaft kann das Potential von virtuellen
Anwendungen für den Tourismus im Land noch besser nutzbar gemacht
werden“, so Klinkel.

Nachholbedarf sieht Fredi Winter zudem im Bereich des Städtetourismus,
der Kulturangebote und der Naturerlebnisse: „Beim Städtetourismus als
globalem Wachstumstreiber hat Rheinland-Pfalz noch Luft nach oben.
Insbesondere bei der Verzahnung von touristischen Angeboten in der Stadt
und auf dem Land besteht noch Handlungsbedarf.
Im Bereich der Kultur gilt es, das breite kulturelle Angebot in der
Fläche stärker in den Blick zu nehmen. Das Thema Nachhaltigkeit spielt
auch im Tourismus
eine immer größere Rolle. Davon kann insbesondere der Wein- und
Wandertourismus profitieren. Daneben gilt es, das vielfältige Angebot an
Naturerlebnissen zu erweitern und etwa den Wassertourismus auszubauen.“

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