Rheinland-Pfälzisches Gastgewerbe erzielte im ersten Halbjahr Umsatzplus

Gastgewerbe erzielte im ersten Halbjahr Umsatzplus
Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte im ersten Halbjahr 2017 mehr
um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des
Statistischen Landesamtes
in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt,
um 3,1 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2016. Nominal bzw. in
jeweiligen Preisen
stiegen die Erlöse um fünf Prozent. Deutschlandweit blieben die
Gastgewerbeumsätze preisbereinigt fast unverändert (plus 0,3 Prozent);
in jeweiligen Preisen
legten sie um 2,2 Prozent zu.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen
In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze
entfallen, lagen die Erlöse von Januar bis Juni 2017 real um 3,3 Prozent
über dem Niveau
des Vorjahreszeitraums. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der
Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete
preisbereinigt eine
Erlössteigerung von 6,3 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer
sonstiger Verpflegungsdienstleistungen gingen hingegen um 4,8 Prozent
zurück. Im
rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das gut ein Drittel der
Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten
Erlöse um 2,7
Prozent höher aus als im ersten Halbjahr 2016.

Beschäftigung
Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war mit einem Minus von 0,2
Prozent von Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur
leicht verändert.
Dabei verringerte sich die Zahl der Vollzeitkräfte um 0,7 Prozent,
während gleichzeitig die Zahl der Teilzeitkräfte um 0,2 Prozent anstieg.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 270
ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das
Handelsstatistikgesetz
wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf
Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von
Hotel-
und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den
Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt,
liegen absolute
Werte sowie Regionalangaben nicht vor.
Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen
verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit
zur Korrektur
ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer
repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang
und der Streuung
der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler
unterliegt.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft,
Staat)

Rheinland-Pfalz, Statistik

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