Jahrestagung Friedenspädagogik an der Universität Koblenz/Landau


Trauma und Traumabearbeitung: Perspektiven und Herausforderungen für die
Friedenspädagogik

Die große Zahl geflüchteter Menschen, die ihre Heimat verlassen hat,
erreicht im Bereich der sozialen und gesellschaftlichen Integration vor
Ort unmittelbar
auch das pädagogische Feld. Die Folgen von Krieg, Vertreibung und Flucht
manifestieren sich in vielfältigen, vor allem auch psychischen
Belastungsformen.

Auf Lehrpersonen, Sozialarbeiter, in der Flüchtlingsarbeit Tätige und
viele andere Personen sind zahlreiche neue Anforderungen in ihrem
Berufsalltag hinzugekommen.
Wie kann auf diese Gegebenheiten reagiert werden und wie kann die
Friedenspädagogik hierbei unterstützen?

Die Jahrestagung Friedenspädagogik berücksichtigt nicht nur die
Aktualität des Themas, sondern möchte eine Gesamtschau auf dessen
Vielschichtigkeit und
Komplexität ermöglichen. Dabei wird in Vorträgen und Workshops sowohl
die aktuelle Forschungslandschaft zum Thema Trauma rezipiert und
diskutiert, wie
auch der friedenspädagogische, friedenswissenschaftliche und
erziehungswissenschaftliche Diskurs gemeinsam weiterentwickelt.

Die Tagung beschäftigt sich mit dem Thema Trauma und möglicher
Bewältigungs- bzw. Umgangsformen auf Basis theoretischer Grundlagen,
handlungsbezogener Zugänge
wie auch konkreter Methoden und Konzepte zur Umsetzung in der
friedenspädagogischen Praxis.

Die Tagung findet vom 26. bis 27. September 2017 in Gebäude E am Campus
Koblenz statt.

Der Tagungsbeitrag für beide Tage beträgt 25 Euro (Studierende 15 Euro).

Im Vorfeld der Tagung wird am 25. September 2017 das
Friedenspädagogische Forschungskolloquium abgehalten.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie auf unserer Homepage:
www.uni-ko-ld.de/jahrestagungfriedenspaedagogik2017

Anmeldungen sind bis zum 15. September 2017 per E-Mail an
friedensakademie-rlp@uni-landau.de
 möglich.

Universität Koblenz/Landau

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