Landtag / Soziale Wohnraumförderung: Verbesserung bei der Wohneigentumförderung des Landes

Landtag/Soziale Wohnraumförderung

Verbesserungen bei der Wohneigentumsförderung des Landes

Heute erläuterte die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin
Doris Ahnen im Landtag in Mainz die Verbesserungen, die kürzlich bei der
sozialen Wohnraumförderung
im Bereich der Förderung von selbst genutztem Wohneigentum vorgenommen
worden sind.
(wir berichteten)

„Rheinland-Pfalz ist ein Land der Eigenheimer. Deshalb stellt die
Förderung von selbst genutztem Wohneigentum einen wichtigen Teil der
sozialen Wohnraumförderung
des Landes dar. Die Wohneigentumsförderung folgt sozialen Kriterien und
ist an gewisse Einkommensgrenzen gebunden. Um die Wohneigentumsförderung
zu verstärken,
haben wir gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank
Rheinland-Pfalz (ISB) an verschiedenen Stellen Verbesserungen
herbeigeführt“, sagte die Ministerin.
„Erstens verbilligt das Land zukünftig die Zinssätze der ISB-Darlehen
Wohneigentum um einen Prozentpunkt.“ Durch die Zinsverbilligung des
Landes beträgt
der Zinssatz für das ISB-Darlehen Wohneigentum aktuell bei einer
Zinsfestschreibung von zehn Jahren 0,6 Prozent p.a., 1,0 Prozent p.a.
bei einer Zinsfestschreibung
von fünfzehn Jahren, 1,2 Prozent und 1,4 Prozent im Jahr bei
Zinsfestschreibungen von zwanzig Jahren beziehungsweise bis zur
Vollrückzahlung.

„Zweitens haben wir bei der Wohneigentumsförderung Tilgungszuschüsse in
Höhe von 5 % der ISB-Darlehen Wohneigentum eingeführt. Sie gelten für
alle Haushalte,
welche die ISB-Darlehen Wohneigentum in Anspruch nehmen können“, so die
Ministerin weiter. Insbesondere in Zeiten des Niedrigzinsniveaus
stellten die Tilgungszuschüsse
einen attraktiven Förderanreiz dar. Dies habe sich bereits in der
Mietwohnungsbauförderung gezeigt.

„Drittens haben wir aufgrund gestiegener Kauf- und Baupreise
entschieden, die Förderhöchstbeträge für die ISB-Darlehen um bis zu
25.000 Euro je nach Fördermietenstufe
anzuheben. Bei Haushalten mit mindestens drei Kindern steigt der
jeweilige Förderhöchstbetrag sogar noch einmal um 10 Prozent für das
dritte und jedes
weitere Kind“, sagte Ahnen.

Die Verbesserungen bei der Wohneigentumsförderung sind zum 11. September
2017 in Kraft getreten.

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.