Sicherheit hat Priorität

Tag der Deutschen Einheit

Lewentz: Sicherheit hat bei Einheitsfeiern höchste Priorität

Zehntausende Bürgerinnen und Bürger werden am 2. und 3. Oktober in Mainz
unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“ die bundesweiten Feiern
zum Tag
der Deutschen Einheit besuchen. Erwartet werden zu den Feierlichkeiten,
die Rheinland-Pfalz und seine Landeshauptstadt in den Blickpunkt der
deutschen
Öffentlichkeit stellen, auch viele hochrangige Persönlichkeiten aus dem
Inland und Vertreter aus dem benachbarten Ausland. „Unser Anspruch als
Gastgeber
und Ausrichter ist es, den Gästen und Besuchern stimmungsvolle und vor
allem friedliche und störungsfreie Feierlichkeiten zu bieten. Dabei
genießt die
Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Gäste höchste
Priorität“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei der Vorstellung der
Einsatzplanungen
zu den Feiern.

„Zwar gibt es wie bei ähnlichen Großveranstaltungen die allgemein
erhöhte Gefährdungslage, jedoch keinerlei Erkenntnisse über eine
konkrete Bedrohung“,
erläuterte der Minister mit Blick auf terroristische Attacken
fanatischer Gewalttäter in Europa in den vergangenen Jahren. Die
Erfahrungen bei der Bewältigung
von Einsätzen ähnlicher Größenordnung und die daraus gewonnenen
Erkenntnisse hätten bei der Planung der Einsätze zu den
Einheitsfeierlichkeiten eine wesentliche
Rolle gespielt. „Die enge Zusammenarbeit seitens der Landesregierung als
Veranstalter, der Stadt als zuständige Ordnungsbehörde und der Polizei
haben zu
einem detaillierten Sicherheitskonzept geführt“, so Lewentz.

Nach intensiven und komplexen Planungen wurden die polizeilichen
Einsatzkonzeptionen erstellt, um am 2. und 3. Oktober die Sicherheit des
Bürgerfestes und
der protokollarischen Veranstaltungen zu gewährleisten. Dabei soll der
Charakter als bürgernahes Fest und möglichst geringer Beeinträchtigung
der Bürgerinnen
und Bürger sichergestellt werden bei gleichzeitiger Gewährleistung
größtmöglicher Sicherheit. Es wird Veranstaltungsflächen und
Sicherheitsbereiche geben.
Mehr als 100 Sperrstellen mit festen und mobilen Sperren werden zur
Verhinderung und Kontrolle von Fahrzeugverkehr eingesetzt. Im Einsatz
sind am 2. Oktober
rund 3100 und am 3. Oktober rund 4300 Polizeibeamte.

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