Tourismus bis Juli mit Gäste- und Übernachtungsplus

Tourismus bis Juli mit Gäste- und Übernachtungsplus

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum
von Januar bis Juli 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem
Vorjahreszeitraum.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 5,3
Millionen Gäste im Land, das waren 2,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Gleichzeitig
stiegen die Übernachtungen um 1,5 Prozent auf 13,56 Millionen.

Tourismusregionen

In sechs der neun Tourismusregionen war das Übernachtungsaufkommen höher
als im Vorjahreszeitraum, wobei die Gebiete Westerwald-Lahn und Eifel
mit Zuwächsen
von jeweils 4,8 Prozent an der Spitze lagen. In drei Regionen waren die
Übernachtungszahlen niedriger als in den ersten sieben Monaten des
Vorjahres. Den
letzten Platz belegte das Naheland (minus 2,9 Prozent). Die Gästezahlen
stiegen in acht der neun Regionen, wobei die Eifel mit einem Plus von
6,7 Prozent
an erster Stelle stand.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen
Übernachtungszuwachs. Die Camping- und Reisemobilplätze lagen mit einer
Steigerung von 13 Prozent
auf Rang eins. Spürbare Rückgänge verzeichneten u. a. die Vorsorge- und
Rehabilitationskliniken sowie die Privatquartiere und gewerblichen
Kleinbetriebe
mit weniger als zehn Fremdenbetten.

Herkunft

In den ersten sieben Monaten 2017 nutzten 4,17 Millionen Besucherinnen
und Besucher aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen
Beherbergungsbetriebe;
das waren drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl ihrer
Übernachtungen stieg um 2,2 Prozent auf 10,47 Millionen. Aus dem Ausland
kamen 1,13 Millionen
Gäste (plus 1,6 Prozent). Sie buchten 3,08 Millionen Übernachtungen, was
einen Rückgang um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller
Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von
Camping- und Reisemobilplätzen
mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und
Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder
Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft,
Staat)

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