Aktuelle Nutzungszahlen: Fernbus attraktive Alternative bei Störungen der Bahn


Aktuelle Nutzungszahlen zeigen: Fernbus erweist sich kurz
nach Orkan Xavier als wichtige Verkehrsalternative

Schwerwiegende Sturmschäden haben seit dem 05. Oktober zahlreiche
Verkehrswege mitunter anhaltend unterbrochen und tausende Bürger daran
gehindert, ihr Reiseziel zu erreichen. Aktuelle Zahlen zeigen jetzt,
dass Fernbusse nach dem Orkan Xavier durch zusätzliche Fahrten einen
wesentlichen Beitrag leisten konnten, diese
Ausnahmesituation aufzufangen. Aus Sicht des bdo belegen die Ergebnisse
die Bedeutung des Fernbusses für eine funktionierende Verkehrslandschaft.

– Fernbusse haben in Folge des Sturmtiefs Xavier im Norden und Osten
Deutschlands dank flexibler Planung wesentlich dazu beigetragen, dass
Fahrgäste trotz massiver Schäden an der Verkehrsinfrastruktur ihr Ziel
erreichen konnten. Dies zeigen aktuelle Zahlen, die der größte
Fernbusanbieter FlixBus erhoben hat. Während zahlreiche Verkehrswege
mitunter tagelang gesperrt oder unpassierbar waren, konnten Fernbusse
bereits kurz nach dem Ausklingen des Sturms beginnen, zusätzliche
Passagiere mit Sonderfahrten zu befördern und damit den Verkehr in
Deutschland zu stabilisieren.

Zahlen vom 06. Oktober 2017 – Einen Tag nach dem Auftreten des Orkans in
Deutschland – zeigen im Vergleich zum Vorwochenwert eine Steigerung der
Sitzplatzkilometer um 5,3 Prozent. FlixBus hat zudem fast 11 Prozent
mehr Busse eingesetzt als es laut ursprünglichem Fahrplan der Fall
gewesen wäre. Möglich wurde diese Anpassung an den großen Bedarf nach
Ausfällen bei anderen Verkehrsträgern durch den Einsatz
technologiebasierter Analysetools, die eine schnelle und effiziente
Organisation zulassen.

„Die Ereignisse zeigen deutlich, dass der Fernbus in Deutschland ein
wichtiger Eckpfeiler für den Verkehr auf langen Strecken ist“, sagte
Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des bdo, zu den Entwicklungen
seit dem Sturmtief Xavier. „Je breiter die Verkehrslandschaft in
Deutschland aufgestellt ist, desto besser können wir auf solche
Extremsituationen reagieren. Das ist gut für tausende Menschen, die nach
einem außergewöhnlichen Wetterereignis oder anderweitigen
Verkehrsbehinderungen so
schnell wie möglich zu ihren Freunden und Verwandten nach Hause oder zur
Arbeit wollen.“

Im Einzelnen zeigen die Zahlen von FlixBus insbesondere für die Strecke
Berlin-Hamburg
einen deutlichen Zuwachs. Am zurückliegenden Samstag und Sonntag beförderte
der Anbieter beispielsweise 41 Prozent mehr Menschen im Vergleich zu einem
regulären Herbstwochenende. Am Freitag – also am ersten Tag direkt nach
dem Sturm – war jeder zehnte sich im Einsatz befindende Fernbus im
Norden Deutschlands kurzfristig
organisiert worden, um den öffentlichen Verkehr aufrecht zu erhalten und die
Menschen an ihr Ziel zu bringen. Auch auf der Strecke Berlin-Cottbus
konnte und musste eine besonders große Nachfrage bedient werden. Die
Fernbusse am Wochenende waren voll besetzt, da die Verbindungen anderer
Verkehrsträger auf dieser Strecke gekappt blieben.

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