Jahrestagung Schulsozialarbeit

Jahrestagung Schulsozialarbeit widmet sich Gesundheitsförderung von
Schülerinnen und Schülern / Über 30 Prozent mehr Stellen für
Schulsozialarbeit

Was hilft dabei, gesund zu bleiben? Dieser Frage widmete sich die
Jahrestagung Schulsozialarbeit heute in Mainz. Bildungsministerin Dr.
Stefanie Hubig eröffnete
die Veranstaltung im Erbacher Hof und betonte: „Schulsozialarbeiterinnen
und Schulsozialarbeiter leisten wertvolle Arbeit an unseren
rheinland-pfälzischen
Schulen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Schülerinnen und
Schüler ist allerdings ein Thema, dem sich die gesamte Schulgemeinschaft
gemeinsam stellen muss. Und genau hier liegt die große Stärke von
Schulsozialarbeit. Die Sozialpädagoginnen und
-pädagogen sind Schnittstelle zwischen den Schülerinnen und Schülern,
ihren Eltern, ihren Lehrkräften und Institutionen wie der Kinder- und
Jugendhilfe.
Darüber hinaus beraten und unterstützen sie Kinder und Jugendliche auf
ihrem Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss und helfen in
Krisensituationen
weiter.“

„Dass wir die Schulsozialarbeit weiter ausbauen müssen, ist inzwischen
in Rheinland-Pfalz unumstritten“, sagte Hubig und ergänzte: „Deshalb
haben die Regierungsfraktionen im Doppelhaushalt 2017/2018 die
finanziellen Mittel deutlich erhöht. Standen 2016 noch knapp über fünf
Millionen Euro zur Verfügung, sind es 2017 sechs Millionen und 2018
sieben Millionen Euro. Damit gelingt uns der bisher größte Ausbauschritt
bei der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen, die den
Abschluss der Berufsreife anbieten. Zu den mehr als 166 Stellen, die
bereits vom Land finanziert werden, können bis zu 54 Vollzeitstellen
hinzukommen.
Das entspricht einer Stellenerhöhung von mehr als 30 Prozent auf dann
220,41 Vollzeitstellen, die mit weitaus mehr Sozialarbeiterinnen und
Sozialarbeitern
in Teil- und Vollzeitstellen besetzt werden.

Auf dem Programm der Tagung standen zwei Fachvorträge zu Belastungen und
Erkrankungen sowie Workshops zur Krisenprävention, Mobbing und
Selbstschutz. „Ängste
vor schulischem Versagen, schlechte Noten, die Trennung der Eltern, der
erste Liebeskummer oder die drängende Frage, was nach der Schule kommt –
all das
sind Themen, die Jugendlichen Sorgen bereiten und sie sogar krank machen
können. Deshalb ist das Thema dieser Tagung so wichtig. Ich danke Ihnen
allen
für ihr Engagement und bin mir sicher, gemeinsam mit allen an Schule
Beteiligten können wir unsere Schülerinnen und Schülern dabei
unterstützen, Probleme
zu bewältigen und Herausforderungen zu meistern“, sagte die Ministerin
abschließend.

Die Jahrestagung Schulsozialarbeit ist eine gemeinsame Veranstaltung von
Sozialpädagogischem Fortbildungszentrum (SPFZ) und Bildungsministerium.
Sie richtet sich an Fachkräfte und Koordinatorinnen und Koordinatoren
der Schulsozialarbeit.

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