Ulrike Höfken auf Weltklimakonferenz

Weltklimakonferenz

Klimaschutz geht nur gemeinsam – Höfken und Hinz diskutierten auf
UN-Weltklimakonferenz mit jungen Klimaschützern

„Die jungen Menschen von heute werden diejenigen sein, die sich den
Auswirkungen des Klimawandels stellen müssen. Ihre Stimmen, Meinungen
und Ideen müssen
daher viel stärkeren Eingang in die Klimaschutz-Debatte finden“,
erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken anlässlich der Diskussionsrunde
„Young Talents
for Climate Action” gestern Abend auf der UN-Weltklimakonferenz in Bonn
(COP 23). Zu der Diskussionsrunde hatte die rheinland-pfälzische
Umweltministerin
Ulrike Höfken und ihre hessische Kollegin Priska Hinz junge
Klimaschützer aus beiden Bundesländern eingeladen, um über ihre
Erwartungen an die Konferenz
und die Politik zu diskutieren.

Aus Rheinland-Pfalz berichtete Anne Kuschnik von ihren Erfahrungen als
Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen. Sie
konnte bereits
vielfältige Klimaschutzaktivitäten in der VG umsetzen und begleiten, sei
es zum Beispiel die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes für eigene
Liegenschaften
oder die Planung der energetischen Sanierung des Ortskerns. „Kommunen
spielen in Sachen Klimaschutz eine unverzichtbare Rolle, gerade auch was
die Bildungsarbeit
für junge Menschen betrifft. So konnten wir unter anderem mit unserer
„Prima-Klima-Box“ die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen verstärken“,
so Kuschnik.

Solche Projekte seien bestens geeignet, junge Menschen in die Debatte um
den Klimaschutz einzubeziehen, erklärte Höfken: „Es ist wichtig, schon
bei Kindern
ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und
natürlichen Ressourcen zu schaffen.“ Jugendliche und junge Erwachsene
hätten oftmals
den Mut, neue Wege zu gehen, die dringend notwendig sind. Das sei auch
ein Ergebnis des Jugendreports ‚Unser Klima! Unsere Zukunft!‘, der kurz
vor der
Weltklimakonferenz vorgestellt wurde. Demnach wären junge Menschen
bereit, ihr Verhalten insbesondere bei der Ernährung und der Mobilität
im Alltag zu
ändern.

„In Rheinland-Pfalz bieten wir mit unseren zahlreichen Projekten im
Rahmen der „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) Unterstützung der
Bildungseinrichtungen
auch in Sachen Klimaschutz, wie z.B. mit der „Germanwatch
Klimaexpedition“ für Schulen. Gemeinsam mit der Landeszentrale für
Umweltaufklärung und weiteren
Partnern unterstützen wir beispielsweise die Schaffung oder Umgestaltung
von Schulgärten und Kita-Gärten. Mit dem “KlimaWandelWeg“ des
Kompetenzzentrums
für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz können in Schulen unterschiedliche
Aspekte des Klimawandels und seiner Folgen anhand mobiler Stationen
erarbeitet
werden. Aber auch viele Kommunen sind hier bereits aktiv, die vor Ort am
besten junge Menschen erreichen, wie das Beispiel aus der VG
Römerberg-Dudenhofen
zeige“, so Höfken. Wichtig sei daneben die Weiterführung und
Verstetigung der Bundesprogramme, wie die Nationale
Klimaschutzinitiative, das CO₂-Gebäudesanierungsprogramm
oder die Kommunalrichtlinie, die die Förderung von kommunalen
Klimaschutzmanagern ermöglicht.

„Auch die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen von jungen
Klimaschützern vor und während der Klimakonferenz zeigen, welche
innovativen Ideen und Vorschläge
junge Menschen einbringen. Daher müssen wir sie stärker beteiligen. Nur
wenn alle – gerade auch die junge Generation – mitwirken, kann der Kampf
gegen den Klimawandel erfolgreich sein“, so Höfken.

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