sicheres Weihnachtsessen


Lebensmittelhygiene

Sicheres Weihnachtsessen

Weihnachten ist die Hochzeit der kulinarischen Genüsse. Das
Festtagsessen ist die Gelegenheit, regionale Köstlichkeiten, wie etwa
Wild, Lamm oder Forelle,
auf das Weihnachtsmenü zu setzen und das ein oder andere Produkt später
auch in die Alltagsküche zu integrieren. Damit die Freude ungetrübt
bleibt, sind
bei der Zubereitung von Rinderbraten, Wildschweinrücken, gefüllter Ente
oder anderen Spezialitäten einige wenige, aber wichtige Grundregeln der
Küchenhygiene zu beachten.

„Rohe Lebensmittel tierischen Ursprungs können immer mit Bakterien
belastet sein – darunter können sich auch krankmachende Keime befinden“,
erklärte Ernährungsministerin Ulrike Höfken. Bei der Zubereitung von
rotem Fleisch, Geflügelfleisch oder Fisch müssten daher einige
Grundregeln beachtet werden. Diese Lebensmittel – besonders auch
Wildfleisch – müssten immer vollständig durchgegart verzehrt werden, so
Höfken weiter. Die Kerntemperatur sollte demnach für mindestens zwei
Minuten 70 Grad erreichen. Ein gutes Erkennungsmerkmal: Das Fleisch
verfärbt sich durch die Hitze im Inneren von rot nach grau oder braun.

Neben dem erforderlichen gründlichen Händewaschen vor dem Kochen sollten
bei der Zubereitung des Essens für Fleisch, Rohkost, Brot oder Käse
getrennte Messer und Schneidbretter verwendet werden. Die
Schneidebretter sollten heiß, zum Beispiel in der Spülmaschine,
gereinigt werden können. So kann eine Übertragung der Keime vom Fleisch
auf andere Lebensmittel wirksam verhindert werden. Rohe Eier sollten bei
der Zubereitung von Speisen immer von anderen Lebensmitteln fern
gehalten und in gut waschbaren Schüsseln verarbeitet werden.

„Gerade bei Kindern, Senioren, Schwangeren oder Personen mit einem
beeinträchtigten Immunsystem ist die Beachtung der Hygieneregeln
besonders wichtig“,
erläuterte die Ministerin.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auf seiner Internetseite
Hygienetipps für den Privathaushalt erarbeitet. Diese sind abrufbar unter:
www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf

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