Wie ein ägyptischer Arzt in der Nazi-Zeit in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Ein Ägypter in der Nazi-Zeit: Wie Mod Helmy in Berlin Juden rettete

Igal Avidan und sein Buch „Mod Helmy – Wie ein arabischer Arzt in Berlin
Juden vor der Gestapo rettete“ in der Landeszentrale für politische
Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Dienstag, 30. Januar 2018 in Mainz

Der Journalist Igal Avidan präsentiert am Dienstag, 30. Januar 2018 um
19.00 Uhr in Mainz auf Einladung der Landeszentrale für politische
Bildung Rheinland-Pfalz
(LpB) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V.,
Arbeitsgemeinschaft Mainz, Auszüge aus seinem Buch „Mod Helmy – Wie ein
arabischer Arzt in Berlin
Juden vor der Gestapo rettete“. Der Eintritt ist frei.

Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) erzählt er von der
einzigartigen Geschichte des ägyptischen Arztes Mod (Mohamed) Helmy,
selbst mehrfach
von den Nazis eingesperrt, der in der Nazizeit vielen verfolgten Juden
half, ihnen Quartiere besorgte, Untergetauchte medizinisch betreute und
ihnen Lebensmittel
beschaffte. Als erstem Araber überhaupt verlieh ihm die israelische
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem posthum 2013 die Medaille „Gerechter
unter den Völker“.
Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke
und zeichnet seine Geschichte nach.

Igal Avidan
1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und
Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990
arbeitet er als freier
Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und
Hörfunksender. Ko-Autor seines Buches über Mod Helmy ist der
Schriftsteller und Journalist Helmut Kuhn.

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