Neue Förderrichtlinie Wasserwirtschaft hilft Kommunen

Wasserwirtschaft

Höfken: Mit neuer Förderrichtlinie Wasserwirtschaft machen wir Kommunen
fit für Zukunftsaufgaben

Umweltministerin Ulrike Höfken hat kommunalen Vertretern der
Wasserwirtschaft heute in Mainz die neue Förderrichtlinie
Wasserwirtschaft vorgestellt. „Trinkwasser
ist unser Lebensmittel Nummer eins. Für sauberes Trinkwasser aus dem
Wasserhahn und eine leistungsfähige Reinigung von Abwässern setzen sich
täglich viele
engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den kommunalen
Unternehmen unseres Landes ein“, sagte die Ministerin. „Unser Ziel: Die
Versorgung mit Trinkwasser
und die Reinigung der Abwässer für Bürgerinnen und Bürger bezahlbar zu
halten und gleichzeitig den ökologischen Zustand der Flüsse und Bäche im
Land weiter
zu verbessern. Dabei unterstützen wir Kommunen mit unserem neugefassten
Förderprogramm und machen sie fit für Zukunftsaufgaben“, so Höfken
weiter. Klimawandel,
Energiewende, Schadstoffvermeidung, Artensterben, demografischer Wandel
und Digitalisierung seien nur einige Stichworte, die das Arbeitsfeld der
Wasserwirtschaft
in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen würden, führte die
Ministerin an.

„Mit unserer neugefassten Förderrichtlinie liefern wir Lösungen für
diese Herausforderungen und setzen gezielt finanzielle Anreize für
innovative Vorhaben“,
erläuterte Höfken. So werden wichtige Themenfelder gestärkt und auch
neue Förderschwerpunkte festgelegt, wie zum Beispiel

· die Verbesserung der Energieeffizienz und
Eigenenergieerzeugung in der Wasserversorgung bzw. Abwasserbeseitigung,

· Maßnahmen zum Schutz der kritischen Infrastruktur Wasser bzw.
Abwasser,

· Maßnahmen zur gezielten Schadstoffverminderung,

· Gewässermaßnahmen zum Schutz des Lebensraums für Pflanzen und
Tiere und

· Vermeidung hochwasserbedingter Risiken.

Die neugefasste Förderrichtlinie trat am 22. Januar 2018 in Kraft. In
diesem Jahr stehen rund 100 Millionen Euro für Maßnahmen bereit.

„Durch das Förderprogramm Wasserwirtschaft konnten wir in
Rheinland-Pfalz bereits große Erfolge erzielen: Der kontinuierliche
Ausbau von kommunalen und
industriellen Kläranlagen und die Aktion Blau Plus mit mehr als 1300
Gewässerrenaturierungs-Projekten haben dafür gesorgt, dass sich 30
Prozent unserer
Flüsse und Bäche in einem guten ökologischen Zustand befinden. Damit
steht Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich an der Spitze“, so Höfken. Die
Förderrichtlinie
Wasserwirtschaft sei ein wichtiges Instrument, um den Gewässerzustand im
Land weiter zu verbessern, die Tier- und Pflanzenarten in unseren Seen,
Bächen
und Flüssen zu erhalten und den Bürgerinnen und Bürgern sauberes
Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. „Mit der Einführung des Wassercent
haben wir dafür 2012 eine wichtige finanzielle Grundlage geschaffen“,
betonte die Umweltministerin.

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