Klischeefreie Berufswahl

Klischeefreie Berufs- und Studienwahl: Frauenministerin Anne Spiegel und
Bildungsministerin Stefanie Hubig unterstützen Bundesinitiative

Jungen werden Mechatroniker. Mädchen werden Sekretärin. Mit diesen
Vorurteilen möchte die Bundesinitiative „Klischeefrei – Nationale
Kooperationen zu Berufs-
und Studienwahl frei von Geschlechterklischees“ aufräumen. Ziel des
Bündnisses von Schirmherrin Elke Büdenbender ist die Förderung einer
Berufswahl ohne
Geschlechterklischees. Unterstützung bekommt die Frau von
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier dabei von den beiden
rheinland-pfälzischen Ministerinnen
für Frauen und für Bildung.

„Noch immer ist die Berufs- und Studienwahl stark geprägt von
traditionellen Rollenbildern. Junge Frauen und Männer sollen sich bei
der Berufswahl frei
machen von Vorurteilen und ihren Fähigkeiten und Neigungen nachgehen
können. Das Frauenministerium unterstützt deshalb bereits seit langem
vielfältige
Aktionen und Initiativen wie beispielsweise das Ada-Lovelace-Projekt.
Die Bundesinitiative passt insofern hervorragend zu unseren
landespolitischen Aktivitäten“,
sagte Frauenministerin Anne Spiegel. Die beiden Ministerinnen haben sich
mit dem Beitritt zu „Klischeefrei“ unter anderem dazu bereit erklärt,
Geschlechterstereotypen
bei der Berufs- und Studienwahl in ihren Verantwortungsbereichen
entgegenzutreten sowie sich an Evaluationen und Forschungsvorhaben zu
beteiligen.

„Die Überwindung von Geschlechterklischees ist ein wichtiges Ziel der
beruflichen Orientierung in Rheinland-Pfalz. Alle weiterführenden
Schulen haben bereits
den Auftrag, junge Männer und Frauen individuell und klischeeunabhängig
bei der Berufs- und Studienorientierung zu beraten. Allerdings sehen wir
insbesondere
bei den sogenannten MINT-Fächern noch Handlungsbedarf. Hier sind Mädchen
und Frauen noch immer unterrepräsentiert. Das Bildungsministerium hat
deshalb
bereits 2016 die MINT-Initiative gestartet, bei der wir vor allem
Mädchen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und
Technik fördern.
Gleichzeitig möchten wir aber auch bei jungen Männern für traditionelle
Frauenberufe, wie beispielsweise den des Erziehers oder des
Grundschullehrers,
werben“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

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