Soziale Wohnraumförderung – Nachfrage in 2017 stark angestiegen

Soziale Wohnraumförderung
Nachfrage nach sozialer Wohnraumförderung im Jahr 2017 stark
angestiegen

Die Nachfrage nach den Programmen der sozialen Wohnraumförderung des
Landes hat sich im Jahr 2017 positiv entwickelt, wie Bauministerin
Doris Ahnen heute in Mainz mitteilte. „Sowohl die geförderten
Wohneinheiten als auch das Fördervolumen sind im Jahr 2017 im Vergleich
zum Vorjahr deutlich angestiegen. Dies zeigt, dass wir mit
unseren Programmen auf die richtigen Förderbausteine setzen.
Insbesondere die Tilgungszuschüsse von bis zu 30 Prozent des
Grunddarlehens wurden stark
nachgefragt“, sagte Ahnen. Erfolgreich sei auch weiterhin die
Wohneigentumsförderung. Im Jahr 2017 wurden mit den Programmen des
Landes insgesamt 2.190
Wohneinheiten (2016: 1.855 WE) mit einem Volumen von rund 161 Mio. Euro
(2016:
rund 133 Mio. Euro) gefördert. Zusätzlich lagen zum Jahresende 2017 noch
offene Anträge für über 800 Wohneinheiten bei der Investitions- und
Strukturbank Rheinland- Pfalz (ISB) vor, die kurzfristig bearbeitet
werden. Die Nachfrage belief sich im Jahr
2017 somit insgesamt auf 3.027 Wohneinheiten, was einem Fördervolumen
von rund 227 Mio. Euro entspricht.

„Wohnen ist Grundbedürfnis. Alle Menschen, auch diejenigen mit geringen und
mittleren Einkommen, müssen sich angemessen mit Wohnraum versorgen
können. Dies gilt insbesondere für die Ballungsgebiete, in denen die
Nachfrage nach Wohnraum weiterhin sehr hoch ist. Die soziale
Mietwohnraumförderung wurde besonders in den kreisfreien Städten mit
erhöhtem Wohnraumbedarf in Anspruch genommen“, so Bauministerin Ahnen.
Eine nachhaltige Entspannung des Wohnungsmarktes könne nur durch eine
deutliche Ausweitung des Angebots an preiswertem Wohnraum erreicht
werden. Mit der sozialen Wohnraumförderung leiste
das Land dazu einen erheblichen Beitrag.

Die Bauministerin wies abschließend jedoch auch darauf hin, dass die
Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum durch die geringe Verfügbarkeit
von geeignetem Bauland derzeit erschwert werde. „Die Baulandfrage ist
in den städtischen Ballungsräumen inzwischen zu einem zentralen Thema
der Wohnungspolitik geworden“, sagte Ahnen abschließend.
Hintergrund
Rheinland-Pfalz ist bei der sozialen Wohnraumförderung breit aufgestellt.
Insbesondere wurden bei der Mietwohnungsbauförderung im Jahr 2016
Tilgungszuschüsse eingeführt, die auch in Zeiten des Niedrigzinsniveaus
gute
Förderanreize bieten. Dieses Förderinstrument hat sich bewährt und wurde
Anfang 2017 weiter ausgebaut und auf andere Programme der sozialen
Wohnraumförderung übertragen.

Neben der Förderung des Mietwohnraums ist auch die Förderung des
Wohneigentums ein Schwerpunkt der Wohnungspolitik. Rheinland-Pfalz ist
ein Land der Eigenheimer und weist im Bundesvergleich die zweithöchste
Eigentumsquote auf.

Im Jahr 2017 wurde die soziale Wohneigentumsförderung erheblich
verstärkt und gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank
Rheinland-Pfalz (ISB) an
verschiedenen Stellen Verbesserungen herbeigeführt. Insbesondere junge
Familien werden damit bei der Bildung von bezahlbarem Wohneigentum noch
besser unterstützt.
Insgesamt stellt das Land für die soziale Wohnraumförderung im Jahr 2018
unter
Einbeziehung des Kreditvolumens der Investitions- und Strukturbank
Rheinland-Pfalz (ISB) 300 Millionen Euro bereit.

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