Mainz bleibt Mainz – Malu Dreyer lädt Gäste zur Fernsehfastnachtssitzung


„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gäste freuen sich auf
Fernsehfastnacht am Rhein

„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ heißt es an diesem Freitag
um 20.15 Uhr im Kurfürstlichen Schloss. Mit Freunden und Gästen werden
Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ehemann Klaus Jensen die diesjährige
Fernsehfastnacht in der närrischen Hauptstadt Mainz feiern. Die 63.
Sitzung strahlt das ZDF aus.

„Wir Politikerinnen und Politiker kriegen in der Fastnacht den Spiegel
vorgehalten, das ist nicht immer schmeichelhaft, aber dafür ist die
Fastnacht da
und zusammen mit Freunden auch eine Freude“, so Ministerpräsidentin Malu
Dreyer. Sie freut sich, dass der Intendant des ZDF Thomas Bellut sowie
der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf zum traditionellen närrischen
Vortreffen in den Weinkeller der Staatskanzlei kommen. Begleitet wird
Ministerpräsidentin Malu Dreyer auch von den Schauspielern Aykut Kayacik
und Barbara Philipp. Die in Wittlich geborene Schauspielerin ist vielen
bekannt aus dem ARD-Tatort als Magdalena
Wächter an der Seite von Ulrich Tukur oder aus der ZDF Fernsehstaffel
„SOKO“. Zuletzt fiel Philipp auf im Filmdrama „Axolotl Overkill“.
„Hochpolitische
Büttenreden, die über viele Stunden hinweg Millionen von
Fernsehzuschauern anziehen, darauf kann die Fastnacht in Mainz schon
ziemlich stolz sein“, sagt
Barbara Philipp in Vorfreude auf die Mutter aller
Fernsehfastnachtssitzungen. Aykut Kayacik ist Fastnachts-Novize. Der
Regisseur und Schauspieler spielt
in vielen Fernsehfilmen von ZDF und ARD sowie zahlreichen
Kinoproduktionen. In „300 Worte Deutsch“ oder „Almanya“ nimmt er das
nicht immer ganz unkomplizierte
deutsch-türkische Verhältnis aufs Korn. „So richtig angekommen in
Deutschland bin ich wahrscheinlich erst, wenn ich auch mal ganz
selbstverständlich die
Rolle für einen Fritz oder einen Franz angeboten bekomme“, so Kayacik,
der auch in den ZDF Serien „SOKO Stuttgart“ oder „Der Dicke“ oft zu
sehen ist.

Natürlich werden am Tisch der Ministerpräsidentin auch
Kabinettsmitglieder schunkeln: Der stellvertretende Ministerpräsident
Volker Wissing, Finanzministerin Doris Ahnen sowie Umweltministerin
Ulrike Höfken und Innenminister Roger Lewentz sind mit von der Partie.
Keine Witze über Wiesbaden scheut auch diesmal Thorsten Schäfer-Gümbel,
Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Hessen, und traut sich auf die
andere Rheinseite.

Zu den Tischnachbarn der Ministerpräsidentin zählen außerdem Markus
Müller, Intendant des Staatstheaters Mainz, sowie Dietmar Muscheid,
Vorsitzender des
Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz und des DGB-Bezirks
Rheinland-Pfalz/Saarland. Einen königlichen Gast darf die
Ministerpräsidentin ebenfalls willkommen heißen: Die Deutsche
Weinkönigin Katharina Staab.

Es sei eine demokratische Errungenschaft, dass die Fastnacht Politik und
Gesellschaft den Spiegel vorhalte und frei von Zensur sei, sagte die
Ministerpräsidentin
in Erinnerung an Drohungen gegen Büttenredner im vergangenen Jahr. Diese
Errungenschaft müsse man verteidigen. „Spitzzüngige Politik- und
Gesellschaftskritik, guter Kokolores und unvergessliche Lieder, das
zeichnet die Mainzer Fernsehfastnacht aus und hat sie in Deutschland zu
einer Institution gemacht. Darauf sind wir in Rheinland-Pfalz sehr
stolz“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Herz der deutschen
Fernsehfastnacht schlage heute wie vor 63 Jahren im Kurfürstlichen
Schloss in Mainz. „Ich bin mir sicher, dass alle Mitwirkenden wieder ihr
Bestes geben werden. Gemeinsam mit meinen Gästen freue ich mich auf
Frohsinn, gute Vorträge und unterhaltsame Stunden.“

Dreyer

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