Wider das Vergessen – Fortbildung im SS-Sonderlager KZ Hinzert

Wider das Vergessen: Fortbildung für Interessierte

Am Montag dem 5. März findet in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ
Hinzert eine Fortbildung zur „Gestapo in Trier“ statt.

Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) war die zentrale Institution im Netz
des nationalsozialistischen Überwachungs- und Terrorapparates. Zu den
Aufgaben gehörten die Überwachung der Bevölkerung und das Ausschalten
politischer und ideologischer Gegner. Es existierte ebenso eine
organisatorische und personelle Verbindung zum SS-Sonderlager/KZ
Hinzert. Die Stapostelle Trier war in vielfältiger Weise an
verbrecherischen Taten beteiligt, die bis ins de-facto annektierte
Luxemburg reichten. Welche Rolle die Gestapo bei diesen Taten spielte,
wird Teil der Fortbildung sein.

Die ganztägige Veranstaltung (von 10.00 bis 16.30) steht allen
Interessierten offen, allerdings ist eine Anmeldung
(steffen.reinhard@gedenkstaette-hinzert.de
<mailto:steffen.reinhard@gedenkstaette-hinzert.de>)bis zum 28. Februar
erforderlich. **

*Das SS-Sonderlager/KZ Hinzert***

bestand zwischen 1939 und 1945. Zunächst diente das Lager als sog.
„Polizeihaftlager“ für Westwallarbeiter. Daraus entwickelte sich ein
sog. „Arbeitserziehungslager“ und später ein Konzentrationslager, das
1942 dem Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS unterstellt wurde.
Während des Krieges wurde es für Verschleppte aus dem besetzten Europa
ein Ort des Terrors und des Todes. Insgesamt wurden im Hinzerter KZ
nachweislich mindestens 321 Menschen ermordet oder starben durch den
Lagerterror an Krankheit, Entkräftung oder Hunger.

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