Ulrike Höfken ruft zum mitmachen auf


Autofasten 2018

Autofasten – Umweltministerin Höfken ruft zum Mitmachen auf

Umweltministerin Ulrike Höfken ruft auch in diesem Jahr dazu auf, bei
der kirchlichen Klimaschutz-Aktion „Autofasten“ mitzumachen. „In der
Fastenzeit mal
das Auto stehen lassen, das Fahrrad aus dem Keller holen, die Angebote
von Bus und Bahn entdecken oder Car-Sharing testen: Autofasten ist eine
gute Gelegenheit,
Alternativen zum Auto auszuprobieren“, sagte Höfken. Voraussichtlich
2.000 Autofahrerinnen und Autofahrer aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland
und Luxemburg
werden in diesem Jahr teilnehmen und klimafreundlich unterwegs sein.

Hochwasser, Starkregen und Temperaturanstieg: Die Auswirkungen des
Klimawandels bekommen inzwischen alle zu spüren. „Beim Autofasten kann
jeder zum Klimaschutz beitragen und tut sich dabei selbst etwas Gutes.
Mal wieder zu Fuß gehen oder ohne Stress im Stau zur Arbeit kommen, das
ist auch ein Stück mehr Lebensqualität“, so die Ministerin.

Die aktuellen Diskussionen um den Dieselskandal oder das drohende
EU-Vertragsverletzungsverfahren zur Luftreinhaltung zeigten, wie
notwendig eine klimafreundlichere Mobilität sei, führte Höfken an. Rund
ein Fünftel der CO2-Emissionen in Deutschland geht auf den Verkehr
zurück. „Wir müssen daher weitere Maßnahmen, wie
etwa die zeitnahe Modernisierung der Busflotten des ÖPNVs und
alternative Mobilitätskonzepte umsetzen“, erklärte die Umweltministerin.
Doch Land und Kommunen allein könnten die Luftqualität mittelfristig
nicht verbessern, so Höfken und forderte die Bundesregierung erneut auf,
die Kommunen bei Luftreinhaltemaßnahmenzu unterstützen sowie endlich die
Autohersteller in die Pflicht zunehmen.

Zur Aktion Autofasten rufen die christlichen Kirchen im deutschen
Südwesten gemeinsam mit dem Rat christlicher Kirchen im Großherzogtum
Luxemburg auf. Zum 21. Mal läuft die Aktion, in diesem Jahr vom 14
Februar 2018 bis zum 31. März 2018. Unterstützt wird die Aktion durch
die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, die das
Autofasten vor 20 Jahren mitbegründete. Mit dabei sind auch die
Verkehrsverbünde, Verkehrsunternehmen, Fahrradverleiher, Car-Sharing
Unternehmen und Umweltverbände. Als kleine Hilfestellung für die
Autofasterinnen und Autofaster stellen Verkehrsverbünde Gratistickets
oder verbilligte Netzkarten zur Verfügung.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind abrufbar unter
www.autofasten.de.

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